Neue Azubis und Jahrespraktikanten im Krankenhaus Heinsberg

Mit einem „Herzlich willkommen im Krankenhaus Heinsberg“ begrüßte Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders auch in diesem Jahr wieder neue junge Kolleginnen und Kollegen. Drei neuen Auszubildenden und vier Jahrespraktikanten steht ab sofort eine lehrreiche Zeit im spannenden Umfeld des Gesundheitswesens bevor. Dabei versprach Heinz-Gerd Schröders den Neulingen, dass sie in ihren Teams immer hilfsbereite Ansprechpartner finden werden. „Wir lassen Sie nicht allein, sondern werden Sie in jeder Hinsicht unterstützen und fördern.“

Jedes Jahr bildet das Krankenhaus Heinsberg Medizinische Fachangestellte aus, die während ihrer Ausbildungszeit verschiedene Abteilungen durchlaufen; etwa das Labor, die chirurgische und innere Notaufnahme, EKG und Endoskopie sowie die Sekretariate der Gynäkologie und der Inneren Medizin. So verschaffen sie sich einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Aufgabenbereiche dieses Berufsfelds. In diesem Jahr startet auch eine angehende Kauffrau im Gesundheitswesen ihre Ausbildung. Diese bietet das Krankenhaus alle drei Jahre an. Für das nächste Jahr werden neben den Auszubildenden für Medizinische Fachangestellte darüber hinaus Auszubildende für folgende Berufe gesucht: Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme sowie Fachinformatiker/in – Fachrichtung Systemintegration.

Auch zwei PJlerinnen – Medizinstudierende im Praktischen Jahr – konnte das Krankenhaus Heinsberg für sich gewinnen. Im Praktischen Jahr orientieren sich die angehenden Ärzte in ihrem zukünftigen Arbeitsumfeld und ergänzen ihre theoretischen Kenntnisse um praktische Fertigkeiten. „Unsere Chefärzte und ihre Mitarbeiter bieten den PJ-Studierenden eine sehr praxisnahe Ausbildung. Dazu gehört neben dem fachlichen Know-how auch der zugewandte Umgang mit den Patienten“, erläutert Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders.

 

Bildunterschrift:

Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders begrüßt gemeinsam mit Pflegedienstleiter Guido Leinders sowie Personalleiterin Britta Welnitz die neuen Auszubildenden und Jahrespraktikanten.

Drunter und Drüber: eine Veranstaltung zu Leben, Tod und Hoffnung

Einsamkeit, Trauer, Ohnmacht. Aber auch Hoffnung, Zuversicht und Dankbarkeit. All das und noch vieles mehr sind Empfindungen, die Angehörige durchleben, wenn sie einen geliebten Menschen verlieren. Im Chaos der Gefühle geht es dann buchstäblich „drunter und drüber“. So lautet auch der Titel der Veranstaltung, die sich am 28.09.2019 von 10.00 bis 18.00 Uhr in der Stadthalle Heinsberg mit den Themen Leben, Tod und Hoffnung beschäftigt. Das Städtische Krankenhaus Heinsberg lädt in Kooperation mit dem Netzwerk für Hospiz-, Palliativ- und Trauerarbeit im Kreis Heinsberg alle Interessierten ein, sich in angenehmer Atmosphäre bei Vorträgen, in Workshops oder Gesprächen mit den unterschiedlichen Ausstellern zu informieren, ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

Auch Kinder sind herzlich eingeladen. Für sie gibt es sowohl eine Kinderbetreuung als auch kindgerechte Möglichkeiten, sich dem Thema zu nähern. „Das Thema Trauer und der Akt des Trauerns ist in unserer Gesellschaft immer noch mit Berührungsängsten behaftet. Durch meine Arbeit als psychosoziale Begleiterin sehe ich aber, wie wichtig ein offener Umgang mit Trauer ist – bei Erwachsenen ebenso wie bei Kindern. Im Kreis Heinsberg haben wir viele Angebote, mit denen wir Trauernde individuell unterstützen können. Einen Teil dieses breiten Spektrums wollen wir mit dieser Veranstaltung präsentieren. Darüber hinaus möchten wir alle Heinsberger ermutigen, sich mit diesem Thema aktiv auseinanderzusetzen“, lädt Birgit Süßenbach, Psychoonkologin am Städtischen Krankenhaus Heinsberg, ein und verspricht weiter: „Keine Scheu, keine Angst! Es wird eine positive Veranstaltung, die Mut macht!“Postkarte_Einladung_DrunterUndDrüber_Seite_2

4.500 Euro für die Palliativstation: Wilhelm van der Zander spendet anlässlich seines runden Geburtstags

Seinen runden Geburtstag nahm Wilhelm van der Zander aus dem Selfkant zum Anlass, seine Gäste statt Geschenken um eine Spende für den Förderverein der Palliativstation zu bitten. Seine Erklärung, dies zu tun, formuliert er bestechend einleuchtend: „Mir geht es sehr gut. Das ist für mich Motivation genug, etwas für Menschen zu tun, denen es nicht so gut geht.“ Diese Einstellung kam bei seinen Freunden so gut an, dass er nun freudestrahlend stolze 4.500 Euro überreichen konnte.

Heinz-Gerd Schröders, Geschäftsführer des Krankenhauses und Schriftführer des Fördervereins nahm die Spende gern entgegen und versprach, das Geld gewissenhaft für die Bedürfnisse der Patienten und ihre Angehörigen einzusetzen. Etwa für therapeutische Angebote und Ausstattungen, die weit über die Regelversorgung eines Krankenhauses hinausgehen, z.B. Entspannungs- oder Musiktherapie, Klangschalenanwendung oder tiergestützte Therapie mit speziell ausgebildeter Begleithündin. „Jeder Patient spricht auf unterschiedliche Therapieformen an. Wir sind froh, dass wir mit einem sehr abwechslungsreichen Angebot so individuell auf die Patienten eingehen können“, freut sich Heinz-Gerd Schröders.

 

Bildunterschrift: Wilhelm van der Zander (r.) und seine Frau bekommen bei ihrem Besuch auf der Palliativstation einen Einblick, wofür die Spendengelder verwendet werden.

 

Medizintechnik für Klinik in Krisengebiet: Krankenhaus Heinsberg spendet C-Bogen an Hilfsorganisation

Mit dem mobilen C-Bogen macht sich in diesen Tag ein hochwertiges, mobiles Röntgengerät auf die Reise nach Guinea Bissau. Das Krankenhaus Heinsberg spendet dieses Gerät. Zehn Jahre lang lieferte es während Operationen hochauflösende Röntgenbilder in Echtzeit, um den Behandlungserfolg während des Eingriffs zu kontrollieren und etwaige Korrekturen sofort vornehmen zu können. 70.000 Euro investierte die Klinik seinerzeit. „Der C-Bogen ist noch voll funktionsfähig, im gegenwärtigen Zustand und nach derzeitigen Vorschriften allerdings für uns nicht mehr nutzbar. Darum haben wir ein neues Gerät beschafft, das den aktuellsten technischen Standards entspricht“, erklärt Medizingerätebeauftragte Ellen Görtz.

Seinen neuen Einsatzort findet das Röntgengerät nun in Westafrika durch die Hilfsorganisation HAMMER FORUM. Das HAMMER FORUM kümmert sich seit 1991 um die medizinische Versorgung von Kindern in Krisengebieten. Zu dieser besteht bereits seit vielen Jahren Kontakt. Immer wieder spendet das Krankenhaus Heinsberg Medizingeräte an die Organisation, etwa Mikroskope, medizinische Instrumente oder Ähnliches. Eine besonders enge Bindung zum HAMMER FORUM haben Anästhesiepfleger Mostapha Blalate und Oberarzt Stefan Blum, die bereits ihre Fachkenntnisse in den Dienst der wohltätigen Organisation gestellt haben. Erst im Januar begleiteten die beiden einen medizinischen Hilfseinsatz für Kinder im Westjordanland. Dort haben sie in ihrem Team innerhalb von zwei Wochen 75 Kinder untersucht und 27 von ihnen operiert. Vor allem Brandverletzungen wurden vor Ort in Hebron behandelt. „Ein prägendes Erlebnis, das einem deutlich macht, mit welchen ‚First World Problems‘ wir uns hier in Deutschland beschäftigen“, resümiert Stefan Blum, der zum ersten Mal einen Einsatz begleitete. Schon mehrere Male war Mostapha Blalate mit der Organisation aktiv. Er kann die Eindrücke seines Kollegen nur bestätigen: „Die Probleme, die uns auf solchen Einsätzen begegnen, bringen einen schnell auf den Boden der Tatsachen. Hier geht es um ganz essentielle Dinge für die Patienten. Wir hatten z.B. ein Kind, das seinen Mund aufgrund von Brandverletzungen gerade einmal so weit öffnen konnte, um flüssige Nahrung über einen Strohhalm zu sich zu nehmen. Dass dieses Kind nach der OP seinen Mund etwas weiter aufbekommt, bedeutet eine so starke Verbesserung der Lebensqualität. Man denke nur an festes Essen oder etwa an eine Zahnbehandlung – ohne diese OP völlig unmöglich.“

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Gerät dazu beitragen können, die medizinische Versorgung von Kindern in Krisengebieten weiter zu unterstützen“, so Vanessa Busch seitens der Geschäftsleitung des Krankenhauses Heinsberg. „Beim HAMMER FORUM wissen wir unsere Spenden in guten Händen.“

„Krebsrisiko und -vorsorge“ sowie „Patientenkommunikation“ im Fokus der Fortbildung

Zur ärztlichen Fortbildung hatte gestern das Magen-Darm-Zentrum des Krankenhauses Heinsberg in Kooperation mit dem „Kompetenznetz Darmerkrankungen“ eingeladen.

Die Referenten Dr. Ulrich Tappe aus Hamm, Dr. Anna Katharina Koch aus Essen, Drs. Bianca Lehnen und Dr. Carsten Triller aus dem Krankenhaus Heinsberg führten anschaulich in die Themen ein und diskutierten anschließend mit den anwesenden niedergelassenen Ärzten und Kollegen aus dem Haus Beispiele und eigene Fälle.

 

Trauercafé

Trauercafé nicht am Karfreitag, stattdessen am 12.04. in Immendorf

Jeden 3. Freitag im Monat laden die Mitarbeiterinnen des Trauercafé-Teams zum Gespräch ein. Da der nächste Termin auf den Karfreitag fällt, gibt es für diesen Monat ein Alternativtreffen. „Damit wir uns im April dennoch sehen können, würde ich gerne mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 12.04. zum Historischen Klassenzimmer in Immendorf fahren“, berichtet Birgit Süßenbach. Ein Tisch ist bereits reserviert. Eine Führung bzw. der ‚historische Unterricht‘ ist für alle Teilnehmer des Trauercafés kostenfrei.

Treffpunkt ist die Zentrale am Eingangsbereich des Krankenhauses Heinsberg um 13.30 Uhr. Von dort aus werden Fahrgemeinschaften gebildet.

Das Trauercafé-Team freut sich auf eine rege Teilnahme und einen schönen Nachmittag, der Gelegenheit bietet für ungezwungene Gespräche, Gemeinschaft und Abwechslung. Selbstverständlich sind auch neue Gäste, die das Trauercafé bisher noch nicht besucht haben, willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In der Regel jeden 3. Freitag im Monat lädt das Krankenhaus Heinsberg um 15.30 Uhr zum Trauercafé in das gemütliche Wohnzimmer der Palliativstation ein und bietet damit Raum für Gespräche. Eingeladen sind alle Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben und sich mit anderen Trauernden darüber austauschen möchten.

Röntgenabteilung im neuen Glanz

Frisch und hell präsentiert sich die neu renovierte Röntgenabteilung des Krankenhauses Heinsberg. Insbesondere der Anmeldebereich empfängt die Patienten ab sofort in einer angenehm freundlichen Atmosphäre. Bei den baulichen Maßnahmen wurden insbesondere noch einmal alle Arbeitsprozesse innerhalb der Abteilung durchleuchtet, um das relativ geringe Raumangebot optimal zu nutzen. Viele Anregungen des Personals konnten umgesetzt werden und haben nun zu einer sehr gut organisierten und übersichtlichen Aufteilung der verschiedenen Zonen beigetragen: Patientenaufnahme, Behandlungseinheiten, Backoffice- und Sozialbereich. Vor allem die Patientinnen und Patienten finden jetzt intuitiv ihren Weg durch die Abteilung.

Einen großen Dank sprach Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen aus, insbesondere den Mitarbeiterinnen der Röntgenabteilung und den Mitarbeitern der Haustechnik, die die Bauarbeiten während des laufenden Betriebs in verschiedenen Bauabschnitten so reibungslos wie möglich vorangetrieben und umgesetzt haben. Ein weiteres Dankeschön galt dem Innenarchitekten Volker Claßen, der die Funktionsvorgaben sehr geschickt in einer praxisnahen Planung mit vielen schönen architektonischen Akzenten umgesetzt hat.

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30 Jahre Pflegedienstleitung – Hans-Josef Jöris geht in den Ruhestand

Nach 40 Jahren verlässt Hans-Josef Jöris das Krankenhaus Heinsberg und beginnt nun seinen wohl verdienten Ruhestand nach fast 49 Jahren ununterbrochener Berufstätigkeit. Im Heinsberger Krankenhaus begann er seine Laufbahn 1979 als OP-Pfleger und wurde schon nach drei Jahren zum leitenden OP-Pfleger bestellt. 1989 übernahm er dann die Funktion der leitenden Pflegekraft – für stolze 30 Jahre. „Das ist eine, wie ich finde, außergewöhnliche Leistung“, befindet Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Dieder. „Sich ständig verändernden fachlichen Anforderungen und Ansprüchen im Pflegebereich zu stellen, eine sowohl qualitativ aber auch quantitativ ständig im Fluss befindliche Pflegemannschaft zu managen und dazu immer auch noch betriebswirtschaftlich zu denken, bedarf herausragender Qualitäten. Und diese besitzt Josef Jöris zweifelsfrei“, ergänzt Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders und dankt dem scheidenden Pflegedienstleiter für seinen großen Einsatz und das äußerst angenehme und vertrauensvolle Miteinander.

An seine Stelle tritt nun der bisherige stellvertretende Pflegedienstleiter Guido Leinders, der seit 2003 im Städtischen Krankenhaus Heinsberg, zunächst als Stationsleiter der internistischen Station I 4, seit 2016 als stellvertretender Pflegedienstleiter, beschäftigt ist. Stellvertretender Pflegedienstleiter ist ab sofort der bisherige Leiter der Palliativstation, Thomas Böcker.

 

Foto: v.l.n.r.: stv. Pflegedienstleiter Thomas Böcker, Pflegedienstleiter Guido Leinders, Dr. Günter Mertens als Ärztlicher Leiter, Bürgermeister und Vorsitzender des Aufsichtsrates Wolfgang Dieder, Neu-Rentner Hans-Josef Jöris, Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders, Prokurist Tobias Kolen

Neuer Chefarzt im Krankenhaus Heinsberg

Dr. Thomas Baltus leitet die Anästhesie mit Dr. Hans-Georg Troschke im Kollegialsystem

Dr. Thomas Baltus leitet ab sofort gemeinsam mit Dr. Hans-Georg Troschke die Abteilung Anästhesie. Der bisher alleinige ärztliche Leiter der Abteilung Anästhesie, Herr Chefarzt Dr. Troschke, wird in absehbarer Zeit nach langjähriger Tätigkeit im Dienst des Städtischen Krankenhauses Heinsberg in den wohlverdienten Ruhestand treten. Als Chefarztnachfolger konnte im Einvernehmen mit Herrn Dr. Troschke bereits jetzt Dr. med. Thomas Baltus gewonnen werden. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Oberarzt im Krankenhaus Heinsberg ist Dr. Thomas Baltus den meisten Mitarbeitern sowie vielen Patienten bereits bestens bekannt.

Als Schmerztherapeut schon lange stark nachgefragt

Seine Ausbildung zum Facharzt für Anästhesie hat Dr. Thomas Baltus im Universitätsklinikum Aachen absolviert. Dort hat er auch seine ärztlichen Zusatzbezeichnungen erworben: Ärztliches Qualitätsmanagement, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Palliativmedizin und spezielle Schmerztherapie.

„Wir sind überzeugt, dass Herr Dr. Baltus unsere Abteilung Anästhesie zusammen mit Herrn Dr. Troschke auf einem hohen fachlichen Niveau weiterführen und weiterentwickeln wird“, gibt Heinz-Gerd Schröders, Geschäftsführer des Krankenhauses, bekannt. Dies ist auch das erklärte Ziel des neuen Chefarztes, der sich persönlich im Heinsberger Krankenhaus sehr wohl fühlt und das herzliche Arbeitsklima zwischen Pflege, Ärzteschaft und Verwaltung schätzt. „Wir haben im OP, was unseren Gerätepark und die anästhesiologische Versorgung betrifft, schon einen sehr hohen Standard. Diesen gilt es auf dem stets aktuellsten Stand zu halten und Verbesserungspotenziale – wo vorhanden – auszuschöpfen. Außerdem ist es mir auch ein persönliches Anliegen, dass wir existierende Kooperationen, beispielsweise in den Bereichen Fortbildungen und „klinische Studien“ ausbauen, um aktiv eine kontinuierliche Verbesserung der Behandlungsqualität zu erreichen“, so Dr. Thomas Baltus. „Einen besonderen Fokus möchte ich zu diesem Zweck auch auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachabteilungen im Haus legen. Die Bildung von Kompetenz-Zentren ist ein wichtiger Schritt, die Einrichtung eines OP-Zirkels, der den Erfahrungsaustausch zwischen den OP-Leitungen und -Mitarbeitern fördert, ebenso.“

Verantwortlich für ein hoch qualifiziertes Team an Fachärzten

Die Übernahme der Chefarzt-Position bedeutet auch die gemeinsame Leitung des hoch qualifizierten Fachärzteteams. „Wir beschäftigen in unserem Anästhesie-Team ausschließlich langjährige Anästhesie-Fachärzte“, berichtet Chefarzt Dr. Hans-Georg Troschke. „So wissen wir immer, dass Spezialisten im Dienst sind, die das gesamte Spektrum der anästhesiologischen Versorgung beherrschen. Das gibt uns – und unseren Patienten – ein großes Maß an Sicherheit.“

Foto: v.l.n.r.: Bürgermeister Wolfgang Dieder (3.v.r.) begrüßte den neuen Chefarzt seitens der Gesellschafterversammlung und wünschte ihm viel Erfolg. Außerdem v.l.nr.: Chefarzt Dr. Hans-Georg Troschke, Chefarzt Dr. Thomas Baltus, Chefarzt und Ärztlicher Leiter Dr. Günter Mertens, Pflegedienstleiter Hans-Josef Jöris, Bürgermeister Wolfgang Dieder, Prokurist Tobias Kolen, Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders

Info-Veranstaltung zum Thema Gallensteine

Plakat_Gallensteine_2019Unter dem launigen Titel „Steinreich – was nun?“ informiert das Magen-Darm-Zentrum des Krankenhauses Heinsberg am 27.03.2019 von 15:00 bis 18:00 Uhr über Gallensteine und deren Behandlung. Neben Infoständen zum Thema Ernährung, Gallensteinrisiko und einer kostenlosen Ultraschallaktion sind ab 16:00 Uhr in der Cafeteria Fachvorträge zum Thema geplant: u.a. informieren Dr. Peter Kolen, Internist, Dr. Nikolaos Mastragelopulos, Chefarzt der chirurgischen Abteilung, Dr. Carsten Triller, Oberarzt Gastroenterologie und Dr. Robert Lehnert, ebenfalls Oberarzt Gastroenterologie, über Entstehung, typische Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Gallensteinen. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten für individuelle Fragen zur Verfügung.

Besichtigung der neuen Endoskopieräume, Anmeldung zum Ultraschall vor Ort erforderlich

Das Team des Magen-Darm-Zentrum Heinsberg lädt im Rahmen der Patientenveranstaltung herzlich dazu ein, die kürzlich renovierten Räumlichkeiten der Endoskopie zu besichtigen und sich über die Abläufe zu informieren. Die Teilnahme am Patiententag inklusive der Ultraschallaktion ist kostenlos. Eine Anmeldung zum Ultraschall vor Ort ist erforderlich.

Nicht immer führen Gallensteine zu Beschwerden, aber wenn doch, besteht dringender Handlungsbedarf

Gallensteine sind häufig: 15-20% aller Deutschen sind betroffen, meist ohne es zu wissen. Denn nicht immer führen Gallensteine zu Beschwerden. „Bei einem Viertel der Betroffenen machen sich die Steine jedoch irgendwann sehr schmerzhaft bemerkbar und können erhebliche Krankheitsbilder verursachen“, weiß Gastroenterologe Dr. Carsten Triller, Oberarzt am Krankenhaus Heinsberg und gemeinsam mit Chefarzt Dr. Nikolaos Mastragelopulos Leiter des Magen-Darm-Zentrums.

Der Schweregrad eines Gallensteinleidens könne von einem leichten Druckgefühl im Oberbauch oder Übelkeit nach dem Essen über heftige Koliken bis zu einer eitrigen Entzündung der Gallenblase mit einer schweren Bauchfellentzündung reichen.

„Wenn Schmerzattacken auftreten oder die Steine über drei Zentimeter groß sind, besteht Handlungsbedarf, da die Schmerzen immer wieder kommen können“, erklärt Dr. Triller. Darüber hinaus könne es zu Komplikationen kommen, wenn sich Gallensteine im großen Gallengang einklemmen und den Abfluss der Gallenflüssigkeit aus der Leber behindern. „Eine operative Entfernung der Gallenblase ist in diesen Fällen meist unumgänglich“, ergänzt Dr. Nikolaos Mastragelopulos, Chefarzt der Chirurgie. „Mithilfe der minimal-invasiven Techniken der Schlüssellochchirurgie ist dieser Eingriff – oder auch die Entfernung von Gallensteinen – inzwischen nahezu narbenfrei möglich“, beruhigt Dr. Mastragelopulos. „Sehr dünne Instrumente ermöglichen uns das Operieren durch feinste Zugänge. Große Schnitte durch die Bauchdecke werden vermieden. So sind unsere Patientinnen und Patienten schnell wieder mobil und schmerzfrei.“ Im Krankenhaus Heinsberg gehören diese Eingriffe schon sehr lange zu den Routine-Operationen.

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