Aiko Liedmann ist Chefarzt für die Zentrale Notaufnahme

Ab sofort ist im Krankenhaus Heinsberg der bisherige Oberarzt Aiko Liedmann für die Zentrale Notaufnahme als Chefarzt verantwortlich.

Bereits seit 2019 ist der Facharzt für Innere Medizin als Oberarzt in Heinsberg tätig und leitet die Intensivstation – „gerade in Corona-Zeiten ein sehr herausfordernder Aufgabenbereich“, wie Kai Louis, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Krankenhauses, bestätigt. Für die Übernahme der Leitung der Zentralen Notaufnahme qualifiziere den gebürtigen Rheydter darüber hinaus seine Fachkunde im Rettungsdienst, seine Fortbildung zum „Antibiotic Stewardship Expert“ sowie die erforderliche Zusatzbezeichnung Klinische Akut- und Notfallmedizin. „Wir haben Aiko Liedmann als sehr zuverlässigen, überaus fachkundigen, gut organisierten und hervorragend kommunizierenden und leitenden Kollegen kennen und schätzen gelernt. In seinem Team ist er sehr beliebt und respektiert. Darum vertrauen wir ihm sehr gerne und aus voller Überzeugung die Leitung eines so wichtigen Bereiches an“, ergänzt Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders.

Eine besondere Leidenschaft für die Notfallmedizin zeigt sich bei Aiko Liedmann schon bei seiner ersten ärztlichen Station im Petrus Krankenhaus Wuppertal, wo er bereits nach einem halben Jahr in die Notaufnahme und im Anschluss auf die Intensivstation wechselte. Im Jahr 2014 schloss er seine notärztliche Ausbildung ab und fuhr dann im Anschluss für insgesamt vier Kliniken als Notarzt. Auch im Krankenhaus Heinsberg geht er weiterhin der Notarzttätigkeit nach.

Als angestellter Arzt in einer hausärztlichen Praxis hat Aiko Liedmann viel über die Zusammenarbeit in der ambulanten und stationären Versorgung gelernt. Darum habe er die Schnittstelle zwischen Haus- und Klinikarzt besonders im Blick und wisse, welche wichtige Rolle es spiele, dass auch an dieser Stelle die Kommunikation funktioniere – ebenso wie mit den Klinikärzten der verschieden Fachrichtungen im Haus. „Bei einer Zentralen Notaufnahme handelt es sich um die Abteilung mit den meisten Schnittstellen und ich freue mich daher auf ein gutes, kollegiales Miteinander zwischen allen Abteilungen; mit dem Ziel einer bestmöglichen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten“, fasst Liedmann zusammen.

 

Foto: Bürgermeister Kai Louis (l.) und Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders (r.) freuen sich über die Besetzung der Chefarztstelle mit Aiko Liedmann, Facharzt für Innere Medizin und Zusatzbezeichnung klinische Akut- und Notfallmedizin.

Gemeinsame Pressemitteilung: Landesförderung für Krankenhäuser

von Stefan Lenzen MdL und Heinz Gerd Schröders, Krankenhaus Heinsberg

Anfang November informierte der FDP-Abgeordnete Stefan Lenzen, der auch Mitglied des Gesundheitsausschusses im NRW-Landtag ist, über Fördermittel, die den Krankenhäusern im Kreis Heinsberg in den vergangenen Jahren vom Land zur Verfügung gestellt wurden. Heinz-Gerd Schröders, langjähriger stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbandes der Krankenhäuser in der Region Aachen und Geschäftsführer des Heinsberger Krankenhauses, bewertete das von Lenzen vorgelegte Zahlenmaterial zum Teil kritisch. Anlässlich dieser Kontroverse kam es jetzt zu einem Austausch zwischen Schröders und Lenzen. Letztgenannter wollte keinesfalls auf sich sitzen lassen, bei den geflossenen Förderungssummen unzutreffende Zahlen genannt zu haben. Die gemeinsame, genaue Recherche der beiden ergab, dass an Fördermitteln in den Jahren 2017-21 statt der zunächst genannten 36,6 Millionen € nur rund 35,6 Mio. € „geflossen“ sind. Schröders hatte zunächst kolportiert, es seien ca. 5 Mio. € weniger gewesen. “Ich hatte nur Gelder im Blick, die für die bestehenden Krankenhäuser im Kreis Heinsberg vom Land ausgezahlt wurden, was natürlich zu kurz gegriffen ist“, entschuldigte sich Schröders unumwunden, „die Strukturförderung an das Wegberger Krankenhaus zu dessen Schließung gehört natürlich zu den Förderleistungen des Landes“.

Schröders beklagte zudem, dass nur seine kritischen Anmerkungen zu Informationen von Stefan Lenzen veröffentlicht wurden. In seiner Stellungnahme an die Presse habe er ausdrücklich gelobt, dass das Sonderinvestitionsprogramm 2020 und die zusätzlichen Mittel für Beatmungsgeräte im Rahmen einer Soforthilfe in der Corona-Pandemie durch das Land „eine überaus unbürokratische und sehr kurzfristige Hilfe für alle NRW-Kliniken darstellte“. Geschäftsführer Schröders indes bedauerte die aufgekommene Kontroverse mit dem Landtagsabgeordneten Lenzen. „Insbesondere als Verbandsfunktionär ist es meine Aufgabe, krankenhauspolitische Handlungserfordernisse mit den Abgeordneten unseres Kreises Heinsberg zu erörtern. Dabei habe ich zum Beispiel Themen wie Entbürokratisierung oder Benachteiligungen im Bundesvergleich angesprochen“, sagte Schröders. Bislang sei man hierzu stets im engen und konstruktiven Austausch mit den Bundes- und Landtagsabgeordneten für den Kreis Heinsberg, vor allem während der Corona-Pandemie, gewesen. Dies solle aus seiner Sicht auch so bleiben. Und die intensiven Bemühungen des Landes in den letzten Jahren um die Stärkung der Fördersituation für die Krankenhäuser seien tatsächlich unübersehbar. „Das Corona-Sonderprogramm als Soforthilfe mit Auszahlung im kommenden Januar in Höhe von 1,64 Mio. € für die Kreis Heinsberger-Krankenhäuser, der uns Ende letzter Woche bekannt gegeben wurde, ist ein weiterer Förder-Coup der NRW-Koalition, der uns immens hilft und sehr unbürokratisch zur Verfügung gestellt wird“, freut sich der Krankenhaus-Geschäftsführer und bedankt sich stellvertretend beim FDP- Abgeordneten Stefan Lenzen.

Lenzen und Schröders nutzten ihren Austausch auch zur Erörterung der momentanen Corona-Lage im Kreis Heinsberg. Dabei zeigten sich beide angesichts der aktuellen Fallzahlen im Kreis Heinsberg und in der Region vorsichtig optimistisch, dass die Versorgungssituation in den Krankenhäusern in nächster Zeit beherrschbar bleibe. Schröders hob dabei vor allem die große Impfbereitschaft des Personals in den Krankenhäusern im Kreis Heinsberg hervor: „Unsere Impfquote liegt sehr deutlich über 90 % und bewegt sich erfreulicherweise in Richtung 100 %. Schon Anfang November haben wir flächendeckende Booster-Impf-Aktionen durchführen können. Daher kommt es in den Krankenhäusern auch nur sehr vereinzelt zu Personal-Infektionen“. Von dieser Bereitschaft ist FDP-Mann Lenzen angetan: „Es ist doch ein sehr gutes Zeichen, wenn gerade medizinisches Personal im Kreis Heinsberg sich derart gesellschaftlich solidarisch verhält und sich impfen lässt.“ Dieses positive Vorbild vieler medizinisch fachkundiger Menschen sollte bisherigen Impfskeptikern zu denken geben. Abschließend werben Schröders und Lenzen gemeinsam fürs Impfen: „Wir kommen nur gemeinsam aus der Pandemie. Dafür brauchen wir eine möglichst hohe Impfquote. Jeder, der sich impfen lassen kann und darf, sollte dies tun. Wer noch Fragen oder Bedenken hat, kann sich vertrauensvoll an das medizinische Fachpersonal wenden. Jeder kann etwas dazu beitragen, dass wir wieder in absehbarer Zeit zurück zur Normalität kommen. Gemeinsam packen wir das.“

Stefan Lenzen MdL                                                           Heinz-Gerd Schröders

 

Krankenhaus ehrt Jubilare

Traditionell zum Ende des Jahres ehrt die Geschäftsführung die Jubilare des Krankenhauses Heinsberg und lädt dazu in die liebevoll dekorierte Cafeteria ein. Mit ausreichend Abstand konnte dem Anlass ein feierlicher Rahmen verliehen werden. Auf ein Wiedersehen mit den Ehemaligen, die normalerweise auch zu diesem Treffen eingeladen werden, musste allerdings auch in diesem Jahr wieder verzichtet werden. Safety first.
 
Mit Magdalena Franken und Sigrid Giesen standen zwei Mitarbeiterinnen im Mittelpunkt, die für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum geehrt wurden. Auf beachtliche 25 Jahre kommen Susanne Witt, Gertrud Corsten, Dr. Claus Cieslok, Gerardus Koedijker, Nadine Lehmann, Olga Wechter, Sabine Coenen, Eva-Maria Reibel und Marcell Glander. Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders freute sich, dass er in diesem Jahr wieder so viele Jubilare, wenn auch nicht alle persönlich, begrüßen und beglückwünschen durfte. „Treue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine der wichtigsten Säulen unseres Hauses“, resümiert Heinz-Gerd Schröders.

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