Mundschutz bei der Geburt? Nicht für die werdende Mutter!

Muss die werdende Mutter im Krankenhaus Heinsberg während der Geburt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen? Die kurze Antwort lautet: Nein.

Selbstverständlich haben wir als öffentliche Gesundheitseinrichtung strenge, coronabedingte Hygienevorschriften. Das bedeutet, dass auch die werdende Mutter im Krankenhaus grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen muss. Vor allem, wenn sich die Schwangere noch auf den Gängen des Krankenhauses aufhält oder während Vorsorgeuntersuchungen. Befindet sie sich aber im Kreißsaal, kann sie den Mundschutz in der Regel abnehmen, wenn sie sich damit nicht gut fühlt. Das gilt vor allem für die Endphase der Geburt, die sehr anstrengend werden kann. Für die Schmerzerleichterung und die Verarbeitung von Wehen ist es sehr wichtig, dass die Gebärende gut und frei atmen kann. Und das fällt den meisten sicherlich ohne Mund-Nasen-Schutz leichter.

Alle anderen im Kreißsaal befindlichen Personen werden natürlich ausreichend geschützt bzw. schützen die werdende Mutter durch das Tragen ihrer Schutzkleidung.

Neue Azubis und Jahrespraktikantinnen

Fachkräfte im Gesundheitswesen sind gefragter denn je. Umso mehr Sinn macht eine Ausbildung im medizinischen Bereich. Das dachten sich wohl auch die drei neuen Kolleginnen des Heinsberg Krankenhauses, die nun ihre Ausbildung als Medizinische Fachangestellte begonnen haben. Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders, Personalleiterin Britta Welnitz und Pflegedienstleiter Guido Leinders hießen die Neulinge herzlich willkommen. Ihnen und den drei neuen Jahrespraktikantinnen steht ab sofort eine lehrreiche Zeit im spannenden Umfeld des Gesundheitswesens bevor. Dabei versprach Heinz-Gerd Schröders, dass sie in ihren Teams immer hilfsbereite Ansprechpartner finden werden. „Wir lassen Sie nicht allein, sondern werden Sie in jeder Hinsicht unterstützen und fördern.“

Jedes Jahr bildet das Krankenhaus Heinsberg Medizinische Fachangestellte aus, die während ihrer Ausbildungszeit verschiedene Abteilungen durchlaufen; etwa das Labor, die chirurgische und innere Notaufnahme, EKG und Endoskopie sowie die Sekretariate der Gynäkologie und der Inneren Medizin. So verschaffen sie sich einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Aufgabenbereiche dieses Berufsfelds.

Darüber hinaus bietet das Krankenhaus Heinsberg Ausbildungsplätze in weiteren Berufen an: Kauffrau/-mann im Gesundheitswesen, Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme, Fachinformatiker/in – Fachrichtung Systemintegration und Köchin/Koch. In diesen Berufsgruppen bildet das Krankenhaus allerdings nicht jährlich aus, sondern immer nur alle drei Jahre. Mehr Infos auf www.krankenhaus-heinsberg.com/karriere/ausbildung

CDA Heinsberg besucht Krankenhaus

Alljährlich besucht die CDA (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft) im Rahmen ihrer „Sommertour“ heimische Unternehmen. So führte die Tour die CDA des Kreises Heinsberg nun in das Städtische Krankenhaus Heinsberg und zu einer informativen Begegnung mit konstruktiven Gesprächen. Teilnehmer dieses Austauschs waren neben dem Vorsitzenden der CDA Heinsberg Heino Hamel, seinem Stellvertreter Martin Offergeld sowie dem Ehrenvorsitzenden Heinz-Peter Benetreu Dr. Rudolf Henke (Mitglied des Bundestags und Ehrenvorsitzender des Bundesverbandes Marburger Bund), Kai Louis (CDU-Bürgermeisterkandidat für die Stadt Heinsberg) und seitens des Krankenhauses Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders, Ärztlicher Leiter Dr. Günter Mertens, Pflegedienstleiter Guido Leinders und Betriebsratsvorsitzender Peter Mouton.

Themenschwerpunkte des Gesprächs waren die Situation des Krankenhauses vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sowie aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Gesundheitssystems im Allgemeinen und für kleinere, regionale Krankenhäuser im Speziellen. Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders nutzte die Gelegenheit, Dr. Rudolf Henke als Mitglied des Bundesfachausschusses Gesundheit und Pflege der CDU auf Punkte hinzuweisen, die seiner Meinung nach in den Überlegungen des Gesundheitsministeriums zu wenig Beachtung finden. Gerade die Interessen der kleinen Kliniken der Akut- und Regelversorgung seien in der Bundes- und Landespolitik nicht ausreichend vertreten, dabei seien diese Häuser in ländlich geprägten Regionen für eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung immens wichtig. Das habe nicht zuletzt die Corona-Pandemie eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Von besonderem Interesse war für die Mitglieder des CDA-Vorstandes die Situation der Arbeitnehmer des Krankenhauses. Betriebsratsvorsitzender Peter Mouton musste neben viel Positivem allerdings auch berichten, dass die Pflege ein Nachwuchsproblem hat. Das sei auch in Heinsberg zu spüren. Es bestand Einigkeit darüber, dass der Pflegeberuf ein „Imageproblem“ habe. Zu Corona-Zeiten habe man den Beruf zwar wieder aufs Neue schätzen gelernt, aber die Zahl derjenigen, die bereit seien, in diesem anspruchsvollen Berufsumfeld arbeiten zu wollen, sei deshalb leider nicht gestiegen. Dr. Henke sprach sich deshalb auch dafür aus, dass es wichtig sei, zukünftig Geld in die Hand zu nehmen, um Nachwuchs zu generieren und zu fördern. Das sei nachhaltiger als eine einmalige Bonuszahlung für Pflegekräfte.

Im Anschluss an den Austausch nahmen die Teilnehmer die Gelegenheit wahr, sich die Palliativstation mit ihren umfangreichen Leistungen für Patienten und ihre Angehörigen anzusehen.

Demenzkurs für pflegende Angehörige

Im Speziellen auf die Bedürfnisse von Demenzkranken geht die Angehörigenschulung vom 17. bis 19. August, jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr im Tagungsraum neben der Cafeteria ein.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02452 188-658 wird allerdings erbeten.

Mehr zur Familialen Pflege erfahren Sie auf dieser Seite.

Neue Besuchsregelung ab 15. Juli 2020

Wir freuen uns, dass zum 15. Juli neue, gelockerte Besuchsregelungen in Kraft treten. Im Krankenhaus Heinsberg gilt ab sofort und bis auf Weiteres Folgendes:

  • Jede/r Patient/in darf bis zu zwei Besucher/innen gleichzeitig empfangen.
  • Auf Mehrbettzimmern dürfen sich gleichzeitig nicht mehr als drei Besucher/innen aufhalten. Wir bitten die Patientinnen und Patienten, dies mit ihren Bettnachbarn und Angehörigen abzustimmen.
  • Die gängigen Besuchszeiten (bis 21.00 Uhr) sind einzuhalten. Der Besuch sollte nicht länger als eine Stunde dauern.
  • Ein Besuch von Covid-/Covidverdachtsfall-Patienten ist weiterhin nicht möglich.
  • Für den Besuch auf der Intensivstation gelten gesonderte Regelungen. Diese können Sie hier einsehen, ebenso die Regelungen für die Geburtsstation.
  • Jede/r Besucher/in muss sich im Eingangsbereich an der Pforte/Information melden und ein Besucherformular ausfüllen. Dort werden Name, Vorname, Datum, Uhrzeit sowie besuchte Person/Station/Abteilung eingetragen. Dieses Formular kann auch hier runtergeladen und ausgefüllt mitgebracht werden.
  • Die Mitarbeiter/innen im Empfangsbereich fragen gegebenenfalls Gesundheitszustand der/des Besucher/in ab und können den Zutritt verwehren.
  • Bitte beachten Sie auch weiterhin die geltenden Hygieneregeln: Mund- und Nasenschutzpflicht, Händedesinfektion, Abstand halten, Richtiges Husten und Niesen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Die Geschäftsleitung

Cafeteria öffnet wieder ab 15.06. – Zugang nur über die Stiftsstraße

Ab Montag, den 15.06., hat die Cafeteria des Krankenhauses Heinsberg auch wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Montags bis freitags von 12.15 Uhr bis 16.00 Uhr und sonntags von 11.30 bis 17.00 Uhr kann dann unter Einhaltung diverser Hygienemaßnahmen und Einführung einiger Neuerungen die Cafeteria besucht werden. Wichtigste Änderung: Der Eingang zur Cafeteria führt nur über die Stiftsstraße – also von der rückwärtigen Gebäudeseite aus. Der Zutritt innerhalb des Gebäudes ist, solange die Corona-bedingten Maßnahmen nötig sind, nicht möglich. Eine umfassende Beschilderung führt die Besucher vom Eingang der Stiftsstraße vorbei an die Terrasse der Cafeteria hin zum neuen Eingang.

Beim Betreten des Gebäudes besteht Mundschutzpflicht bis zum Tisch – wie in allen Restaurants und Cafés. Am Einlass werden alle Gäste gebeten, sich mit ihren persönlichen Daten zu registrieren. Selbstverständlich werden diese Daten vertraulich und lediglich für die ggf. nötige Nachverfolgung von Infektionsketten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aufgenommen, maximal vier Wochen gesichert im Hause aufbewahrt und nur auf Anfrage an das zuständige Gesundheitsamt weiter gegeben.

Nach Auswahl der Getränke und Speisen sowie der Bezahlung weist die Servicekraft an der Kasse den Gästen einen Tisch zu. Erst am Tisch darf der Mundschutz abgenommen werden.

Das Verlassen der Cafeteria erfolgt schließlich über die Ausgänge an der Terrasse. Küchenchef Frank Seibert freut sich über die Wiedereröffnung und zeigt sich zuversichtlich, dass alle getroffenen Maßnahmen zum Erfolg führen. „Wir leiten die Besucherströme über ein klar geregeltes Einbahnstraßensystem und haben alle nötigen Vorkehrungen getroffen, um Risiken zu vermeiden. Ich bin sicher, dass unsere Gäste Verständnis für die neuen geltenden Regeln haben und diese gemeinsam mit uns umsetzen.“
Das Angebot der Cafeteria wird in nahezu gewohntem Umfang bereit stehen: drei Gerichte, gewohntes Snackangebot und nachmittags hausgemachter Kuchen.

Richtspruch

Richtfest: Neubau des Logistikgebäudes schreitet voran

Der Richtkranz wurde in die Höhe befördert, der Zimmerermeister hat seinen traditionellen Richtspruch aufgesagt und einige Gäste haben – natürlich in gebührendem Abstand zueinander – dieser kleinen Feierlichkeit beigewohnt und den Fortschritt am Bau des neuen viergeschossigen Logistikgebäudes in Augenschein genommen.

Rund 3 Mio. Euro wird der Neubau kosten, der ca. 1.500 m² zusätzliche Nutzfläche bereithält. Untergebracht werden in diesem Neubau, der über eine Brücke ins Haupthaus führt, alle Umkleiden für das Personal, sämtliche Logistik bezüglich Berufskleidung, Reinigung und Bettenaufbereitung sowie die Werkstätten der Haustechnik. Darüber hinaus wird ein Schulungszentrum eingerichtet und die EDV-Abteilung findet hier ihre neue Heimat.

Dass das Richtfest nun stattfinden konnte, sei vor allem der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken, betonte Bürgermeister Wolfgang Dieder in seiner Ansprache. Die Arbeiten am Bauprojekt wurden gleich zu Beginn ausgebremst, als bei Sondierungsbohrungen in der Baugrube Reste der alten Heinsberger Stadtmauer aus dem 13. bzw. 15. Jahrhundert gefunden wurden. Damit verzögerten sich die Bauarbeiten um ca. ein halbes Jahr. Doch ab dann – im August letzten Jahres – lief alles nach Plan: 3.200 Quadratmeter Schalung wurden erstellt, über 300 Kubikmeter Beton und über 100 Tonnen Stahl eingebaut. Die Rohbauarbeiten wurden exakt nach dem vorgegebenen Bauzeitenplan ausgeführt und als „völlig mängelfrei erstellt“ abgenommen. Die Verantwortlichen des Krankenhauses als Bauherr, die Bauunternehmung Solbach sowie das Planungsbüro Rackow lobte Dieder für die Kooperation ebenso wie die Mitarbeiter der Haustechnik des Krankenhauses, die die gesamte Vorrüstung zur technischen Anbindung des Neubaus an das Bestandsgebäude vorgenommen haben und ab jetzt sämtliche technischen Gewerke ausführen werden.

Der Bezug des Logistikgebäudes sei recht ambitioniert für den „Spätherbst“ anvisiert, verriet Dieder. „Für eine weiterhin hochwertige, wohnortnahe Versorgung der Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatstadt Heinsberg und des Umlandes ist unser Krankenhaus damit für die Zukunft bestens aufgestellt“, schloss Bürgermeister Dieder, bevor er das Wort an Zimmerermeister Bastian Rheimann der Firma Sieberichs übergab. Feierlich sprach er den Richtspruch und wünschte viel Glück mit den abschließenden Worten und dem Wurf seines Schnapsglases: „Und damit soll das Glas jetzt sterben: Bring Glück dem Bau mit deinen Scherben!“

Mayersche Buchhandlung spendet Beatmungsgerät für das Städtische Krankenhaus in Heinsberg

Beatmungsgeräte werden aktuell in ganz Deutschland dringend benötigt. Der nordrhein-westfälische Kreis Heinsberg zählt in der Corona-Krise zu den besonders betroffenen Regionen in Deutschland. Um die Versorgung von schwerstkranken Menschen zu unterstützen, spendet die Mayersche Buchhandlung dem Städtischen Krankenhaus Heinsberg nun ein zusätzliches Beatmungsgerät im Wert von 18.000 EURO, welches auch in Zukunft hilft.

Heinz-Gerd Schröders, Geschäftsführer der Städtisches Krankenhaus Heinsberg GmbH: „Die Anfrage der Mayerschen Buchhandlung kam zu einer Zeit, in der das Krankenhaus gefordert war, sehr schnell die Beatmungskapazität aufzustocken. Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Spende.“ „Das Beatmungsgerät wird uns nicht nur während der Corona-Pandemie eine wertvolle Hilfe bei der Behandlung intensivpflichtiger Patienten sein“, ergänzt Dr. Thomas Baltus, Chefarzt der Anästhesie.

Dirk Lengersdorf, Leiter der Mayerschen Buchhandlung in Heinsberg: „Die Mayersche Buchhandlung ist Teil der Heinsberger Stadtgesellschaft und wir fühlen uns den Menschen hier und in der Region verbunden. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir als Zeichen der Solidarität das Städtische Krankenhaus mit einem Beatmungsgerät unterstützen können  ─ und auf diese Weise schnell und vor allem unbürokratisch helfen.“

Die Mayersche Buchhandlung hat in der Region Aachen/Heinsberg verschiedene Initiativen gestartet, um die Menschen in der aktuellen Krise zu unterstützen. So wurden beispielsweise Bücher und Beschäftigungsmaterial an 40 Seniorenheime gespendet. Rund 3.000 Senioren, die besonders unter der Isolation leiden, freuen sich über neue Anregungen.

Die symbolische Übergabe des Beatmungsgeräts fand am 23. April zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Heinsberg, Wolfgang Dieder, dem Geschäftsführer des Städtischen Krankenhauses, Heinz-Gerd Schröders, und Dirk Lengersdorf von der Mayerschen vor der gerade wiedereröffneten Buchhandlung statt.

 

Foto v.l.n.r.: Heinz-Gerd Schröders, Dr. Thomas Baltus, Dirk Lengersdorf, Bürgermeister Wolfgang Dieder

Video zur Kreißsaalführung und Besichtigung der Geburtsstation

In Zeiten der Corona-Krise fallen die Kreißsaalführungen leider aus. Uns erreichen aber viele Anfragen. Besonders, ob der Vater oder eine Begleitperson noch mit in den Kreißsaal dürfen. Ja, das dürfen sie. Auch als Besucher sind der Vater bzw. eine Bezugsperson erlaubt.

Um Ihnen dennoch einen kleinen Einblick zu gewähren, haben wir spontan eine kleine Kreißsaalführung und Besichtigung der Geburtsstation für Sie gefilmt. Hier entlang bitte.

Wir bleiben für Euch da. Bleibt Ihr für uns Zuhause!

Damit meinen wir nicht nur unser Besuchsverbot, sondern auch die Vermeidung von sozialen Kontakten. Bleibt zu Hause und rettet Leben. Um weniger geht’s nicht!!

Denn wir möchten hier im Krankenhaus keine Verhältnisse wie in Italien, wo sich das Virus so schnell verbreitet hat, dass Ärzte entscheiden müssen, wer einen Beatmungsplatz bekommt und wer nicht. Unsere Intensivkapazitäten sind begrenzt. Noch reichen sie aus. Bitte helft uns, dass es so bleibt.