Krankenhaus ehrt Jubilare

Ehemalige treffen sich auf ein Wiedersehen

Die alljährlichen Treffen der ehemaligen Kolleginnen und Kollegen sowie Jubilare sind eine feste Einrichtung im Krankenhaus Heinsberg. Auch in diesem Jahr war der Zuspruch seitens der geladenen Gäste wieder groß. Und so konnten Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders, Pflegedienstleiter Hans-Josef Jöris und Betriebsratsvorsitzender Peter Mouton in der liebevoll dekorierten Cafeteria viele Kollegen und Ehemalige mit lobenden Worten und Präsenten erfreuen. Dabei werden traditionell alle früheren Kollegen bedacht, die im Laufe des Jahres einen runden Geburtstag feiern konnten, ebenso wie die so genannten „Neurentner“, die im auslaufenden Jahr in den Ruhestand getreten sind.

Mit Gerda Roob, Gerlinde Seithümmer, Sigrid Wienegge und Susanne Zweipfennig-Vetter standen vier Mitarbeiterinnen im Mittelpunkt, die für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum geehrt wurden. Gleich 40 Jahre im Krankenhaus Heinsberg tätig ist Agnes Bauer. Heinz-Gerd Schröders würdigte alle Jubilare mit einer individuellen Ansprache, in der die wichtigsten Stationen im Lebenslauf noch einmal umrissen wurden – gespickt mit persönlichen Fakten und Erinnerungen. Dabei dankte er den Geehrten auch für ihre stete Zuverlässigkeit. „Unseren Jubilarinnen und Jubilaren wünsche ich weiterhin noch eine schöne und erfolgreiche Zeit in unserem Kranken-haus. Bleiben auch Sie gesund, wir brauchen Sie“, schloss Heinz-Gerd Schröders.

Ein trauriger Moment des Treffens war das Gedenken an vier ehemalige Kolleginnen, die im vergangenen Jahr verstorben sind. „Wir werden sie in guter Erinnerung behalten und ihnen ein ehrendes Andenken bewahren“, versprach Heinz-Gerd Schröders.

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Bestmögliche Betreuung für Diabetiker

Städtisches Krankenhaus Heinsberg von Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert

Bereits seit mehr als zehn Jahren werden an Diabetes erkrankte Patienten im Krankenhaus Heinsberg auf der Diabetes-Station fachübergreifend sowohl von internistischen Diabetologen als auch fuß- und gefäßchirurgischen Fachärzten betreut. Dass dieses Konzept eine optimale Versorgung der Patienten gewährleistet, wurde nun auch durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft offiziell bestätigt. Nach erfolgreichem Abschluss des Zertifizierungsverfahrens wurde das Heinsberger Diabetes-Zentrum als „Stationäre Behandlungseinrichtung für Patienten mit Typ 2 Diabetes“ und damit als „Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG“ anerkannt.

„Die Zertifizierung der DDG garantiert Patienten mit Diabetes eine Behandlung auf höchstem Niveau. Und für unser Team ist sie zugleich eine Bestätigung und Anerkennung für die Arbeit, die wir täglich leisten“, freut sich Diabetologe Dr. Otto-W. Kuhrt-Lassay, Oberarzt am Städtischen Krankenhaus. Zu diesem Team gehören neben den Ärzten der verschiedenen Fachrichtungen ebenso speziell fortgebildetes Pflegepersonal, eine Diätassistentin und Diabetesberaterin, Wundmanager sowie eine Podologin. Dabei stehen die Ärzte in ständigem fachlichen Austausch mit den im Kreis Heinsberg niedergelassenen diabetologischen Schwerpunktpraxen und weiteren Spezialisten wie Neurologen oder Augenärzten. „Gerade Diabetes-Patienten weisen vielgestaltige Krankheitsbilder auf. Patienten mit einem diabetischen Fußsyndrom etwa brauchen die gebündelte Kompetenz  verschiedener Fachrichtungen. So spielen bei komplizierten Fußverletzungen Durchblutungsstörungen in den Beinen ursächlich eine große Rolle. Hier werden dann neben dem Diabetologen zur Stoffwechseleinstellung bzw. Blutzuckersenkung der Angiologe und Gefäßchirurg hinzugezogen. Diese können dann verschlossene oder verengte Gefäße mit Ballon-Katheter und Stentimplantation wiedereröffnen oder durch Anlage eines Bypasses überbrücken. Weiter werden von Seiten der Chirurgie die entsprechenden Wunden gereinigt und abgestorbenes Gewebe entfernt“, erklärt Dr. Kuhrt-Lassay die Notwendigkeit der interdisziplinären Behandlung.

Einzigartig im Kreis Heinsberg und der weiteren Umgebung

Jährlich rund 1.500 Patienten mit allen Typen des Diabetes mellitus und seinen Folgeerkrankungen werden im Diabetes-Zentrum des Heinsberger Krankenhauses behandelt – im Kreisgebiet und der näheren Umgebung das einzige Krankenhaus mit diesem Angebot. „Schwer kranke Heinsberger Diabetespatienten können damit auch stationär in ihrer Region hochwertig versorgt werden und müssen keine Behandlungszentren in weit entfernten Uni-Städten aufsuchen“, freut sich Bürgermeister Wolfgang Dieder.

Überwiesen werden die Patienten von Hausärzten und niedergelassenen Diabetologen dann, wenn eine ambulante Behandlung nicht mehr oder vorübergehend nicht weiter hilft, z.B. wenn kritische Fußverletzungen aufgetreten sind, Adern geöffnet werden müssen, eine medikamentöse Neueinstellung vorgenommen werden muss oder „der Patient auch einfach mal aus seinem Alltag heraus geholt werden muss, um das Entstehen von gravierenderen Folgeschäden aufzuhalten“, weiß Dr. Kuhrt-Lassay. Zu der umfassenden Betreuung der Patienten auf der Station gehören neben der Therapie ebenfalls eine ausführliche Beratung und Schulung hinsichtlich Ernährung und Lebensweise – auch ein wichtiges Prüfkriterium bei der Zertifizierung.

Zertifzierung des Gefäßzentrums in Arbeit

Interdisziplinäre Zusammenarbeit hat im Krankenhaus Heinsberg einen hohen Stellenwert. So arbeiten die Fachärzte für Gefäßerkrankungen aus den Abteilungen der Inneren Medizin und Chirurgie schon seit vielen Jahren im Gefäßzentrum eng zusammen. Um die komplexen Strukturen in Zukunft noch besser bündeln zu können, werden die Abteilungen auch räumlich zusammengeführt. Nach umfangreichen Bauarbeiten werden Gefäß- und Diabeteserkrankungen im nächsten Jahr alle auf einer großen Station, die die gesamte vierte Etage umfassen wird, zusammen behandelt. „Die Zertifizierung zum Gefäßzentrum haben wir für das nächste Jahr ins Auge gefasst“, verrät Dr. Günter Mertens, Chefarzt Innere Medizin.

Trauercafé lädt zu Wortgottesdienst ein

Das Team des Trauercafés im Heinsberger Krankenhaus lädt am 17. November – aufgrund der guten Resonanz in der Vergangenheit – noch einmal zu einem gemeinsamen Wortgottesdienst in die Kapelle des Krankenhauses ein. Um 15.00 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, das Treffen mit dem Wortgottesdienst zu beginnen. Wer nicht zum Wortgottesdienst kommen möchte, kann trotzdem wie gewohnt um 15.30 Uhr direkt zur Palliativstation zum Treffen des Trauercafés gehen.

Das Trauercafé-Team um Hannelore Muckel, Birgit Süßenbach und Ehrenamtlerin Kerstin Uphaus freut sich auf regen Zuspruch. Eine Anmeldung für die Teilnahme ist nicht erforderlich. Selbstverständlich sind auch neue Gäste, die das Trauercafé bisher noch nicht besucht haben, willkommen.

Jeden 1. und 3. Freitag um 15.30 Uhr lädt das Krankenhaus Heinsberg zum Trauercafé in das gemütliche Wohnzimmer der Palliativstation ein und bietet damit Raum für Gespräche. Eingeladen sind alle, die einen geliebten Menschen verloren haben und sich mit anderen Trauernden darüber austauschen möchten. Am 02. September findet aufgrund des oben angekündigten Beisammenseins kein zusätzliches Treffen auf der Palliativstation statt.

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Statt Geschenken: Spenden für die Palliativstation

Christoph Heffels überreicht 3.500 Euro

Gleich zwei freudige Anlässe feierte Christoph Heffels im September, zu denen er neben seiner Familie zahlreiche Freunde, Kunden und Geschäftspartner eingeladen hatte: die Einweihung der neuen Werkshalle seiner Tischlerei sowie seinen runden Geburtstag. Nach einem Grußwort des Waldfeuchter Bürgermeisters Heinz-Josef Schrammen nahm Probst Markus Bruns im Rahmen eines kleinen Wortgottesdienstes die Einsegnung der neuen Räumlichkeiten vor.

„Dass ich dieses gelungene Fest nun mit einer eindrucksvollen Spende an die Palliativstation des Krankenhauses abrunden kann, freut mich von Herzen“, strahlt Christoph Heffels bei der Spendenübergabe. „Ich kenne die Station, da ich schon einige Tischlerarbeiten im Haus realisieren durfte. Was gerade auf der Palliativstation geleistet wird, hat mich wirklich beeindruckt“, gesteht der Unternehmer. Franz Jakobs, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, und Heinz-Gerd Schröders, Schriftführer des Fördervereins und Geschäftsführer des Krankenhauses Heinsberg, nahmen die großzügige Spende gern entgegen. „Das Geld aus den Spenden setzen wir eins zu eins in wertvolle Angebote für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter um“, versichert Franz Jakobs. „So können wir mehr bieten, als das, was die normale Regelversorgung leisten kann – etwa ein breiteres Angebot an Therapieformen, spezielle Fort- und Weiterbildungen für Mitarbeiter oder Investitionen in Ausstattungselemente“, ergänzt Heinz-Gerd Schröders.

Wer den Förderverein unterstützen möchte, kann dies über einen jährlichen Beitrag ab 20 Euro tun oder über Einzelspenden an das Konto bei der Kreissparkasse Heinsberg, IBAN DE68 3125 1220 1400 0858 07, BIC WELADED1ERK.

Trauer zulassen: Figurentheater zeigt Familien mutige Wege zum Umgang mit Verlust

Förderverein der Palliativstation am Krankenhaus Heinsberg e.V. lädt ein

„Über die Trauer hinaus“ lautet der Titel des Figurentheaters von Sonja Lenneke, das am Samstag, den 04.11.2017 um 15.00 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses Heinsberg im Rahmen der Hospiz- und Palliativtage NRW aufgeführt wird. Auf kindgerechte Weise setzt sich die Künstlerin in diesem 50-Minuten-Stück ohne Worte, nur über die Handlung ihrer beiden Figuren, mit den Tabu-Themen Tod, Trauer und Verlust auseinander – und dies auf eine kindgerechte Art und Weise. „Kinder werden viel zu häufig vom Trauern ausgeschlossen“, weiß Birgit Süßenbach, Psychoonkologin am Städtischen Krankenhaus Heinsberg. Statistiken zeigen überdeutlich, dass Erwachsene dringenden Therapiebedarf zeigen, wenn sie in ihrer Kindheit Trauer nicht leben konnten oder durften. Mit ihrem Puppenspiel „Über die Trauer hinaus“ will Sonja Lenneke Familien helfen, sich kindgerecht mit dem Thema Verlust auseinanderzusetzen und zeigt eindrucksvoll Wege auf, die aus der Trauer hinausführen.

 

Auch für Kinder gilt: Trauer ist echt und darf sein

„In meinem Berufsalltag als psychosoziale Begleiterin erlebe ich leider sehr oft, dass Erwachsene viel Energie aufwenden, um ihre Kinder von Trauer fernzuhalten. Gespräche werden vermieden, Trauer wird bewusst nicht gezeigt. Dabei haben Kinder einen ganz offenen Umgang mit Trauer. Denn sie nehmen alles erst einmal wertfrei auf. Schmerzhafte Erfahrungen fehlen ihnen ja noch weitgehend. Darüber hinaus haben sie die Gabe, den Schmerz schnell wieder abzuschütteln. Wieder unter Freunden, ist er meist rasch vergessen. Ich kann allen Familien nur dringend empfehlen, authentisch zu bleiben, offen mit ihrer Trauer umzugehen. Verlust gehört nun mal zum Leben dazu. Davor können wir Kinder nicht ihr Leben lang bewahren“, appelliert die Expertin. Dabei betont sie, dass Trauer nicht nur die Verarbeitung von Tod bedeute, sondern auch andere Verlusterlebnisse des Lebens einschließe wie z.B. Trennung der Eltern, der Umzug in eine andere Stadt oder die Veränderung, die eine Krankheit mit sich bringe. „In Familien mit z.B. krebserkrankten Elternteilen kommt es auch ohne den Tod eines Elternteils zu schmerzhaften Veränderungen – etwa im Tagesablauf, der nicht mehr wie gewohnt organisiert werden kann. Auch die sichtbare körperliche Veränderung lässt sich vor Kindern nicht verbergen. Ein Grund mehr, die Kinder mit ihren Gedanken und Ängsten an dieser Stelle nicht allein zu lassen, indem man die Trauer tabuisiert“, so Süßenbach weiter. Dies kann auch Bärbel Windelen, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes sowie Ansprechpartnerin und Beauftragte für Trauerpastoral in der Region Heinsberg, nur unterstützen. Gemeinsam mit Birgit Süßenbach sorgte sie für das Engagement des Figurentheaters. „Ich habe die Aufführung bereits einmal erlebt und kann dieses eindrucksvolle Erlebnis jedem nur wärmstens ans Herz legen“, wirbt Bärbel Windelen für die Inszenierung.

 

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Das Puppenspiel „Über die Trauer hinaus“ ist als Familienstück konzipiert und für Kinder ab fünf Jahren in Begleitung eines Erwachsenen geeignet. Die Finanzierung der Aufführung übernimmt der Förderverein der Palliativstation am Krankenhaus Heinsberg. Für die Besucher ist der Eintritt frei. Da nur 45 Sitzplätze vergeben werden können, ist eine telefonische Anmeldung erforderlich bei Brigitte Klothen, Tel.: 02452 188-501.

 

Besichtigung der Palliativstation möglich

Vor der Aufführung des Theaterstücks sind Besucher ab 14.00 Uhr herzlich willkommen, sich die Palliativstation in Kleingruppen unter der Führung von Birgit Süßenbach und Chefarzt Dr. Hans-Georg Troschke, Ärztlicher Leiter, anzusehen – auch unabhängig vom Besuch des Figurentheaters. Treffpunkt für die Führungen ist die Cafeteria. „Im Rahmen der Palliativtage möchten auch wir die Gelegenheit nutzen, unsere Palliativarbeit bekannter zu machen und Berührungsängste abzubauen“, erklärt Heinz-Gerd Schröders, Geschäftsführer des Krankenhauses.

 

„Jeder Moment ist Leben“ – Hospiz- und Palliativtage NRW

Unter dem Motto „Jeder Moment ist Leben“ stehen die landesweiten Hospiz- und Palliativtage, die das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) zum ersten Mal gemeinsam mit den regionalen Hospiz- und Palliativeinrichtungen durchführt. Anlässlich des Welthospiztages am 14. Oktober 2017 soll durch zahlreiche Aktionen in allen Regionen des Landes NRW auf aktuelle Änderungen und die Ausweitung hospizlich-palliativer Versorgungsangebote aufmerksam gemacht und die Hospiz- und Palliativarbeit noch weiter bekannt gemacht werden.

Baby im Mittelpunkt: großer Andrang auf Ausstellung zur Weltstillwoche

Schwangerschaft, Geburt und die Zeit mit dem Baby: Das waren die Themen der Ausstellung zur Weltstillwoche, zu der wir eingealden hatten. Die Besucherinnen und Besucher informierten sich umfassend über Tragehilfen, Stillhilfen, Fitness, Osteopathie, die neuen Kreißsäle, die Geburtsstation, Bonding und vieles mehr. Über das große Interesse freuten sich vor allem die Aussteller, die jede Menge interessante Gespräche mit netten Menschen führen konnten. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Mit dabei waren:
https://www.facebook.com/heinsbergerbabypraxis/
https://www.facebook.com/hebammenpraxis.gk/
http://apotheke-am-medizinzentrum.de/
https://www.facebook.com/vivabalance/
https://www.facebook.com/osteopathie.geilenkirchen/
https://www.facebook.com/AlexSWunderland/

Neue Azubis und Jahrespraktikanten im Krankenhaus Heinsberg

Für fünf Auszubildende hieß es jetzt „Herzlich willkommen im Krankenhaus Heinsberg“. In einer offiziellen Begrüßungsrunde wünschte Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders den jungen Nachwuchskräften viel Erfolg für diesen neuen Lebensabschnitt. Bei dieser Gelegenheit gab er ihnen auch gleich einen kleinen Überblick über die anstehenden Herausforderungen und Chancen. „Es ist uns wichtig, dass die Auszubildenden sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Sie sollen vom ersten Tag an wissen und spüren, dass wir sie in jeder Hinsicht schützen, unterstützen und fördern möchten“, erklärt Heinz-Gerd Schröders.

Ab sofort freuen sich nun zwei Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten auf eine spannende und lehrreiche Zeit, in der sie in ihren erfahrenen Kollegen immer kompetente und hilfsbereite Ansprechpartner finden werden. Ebenso wie ein Auszubildender zum Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme und zwei weitere Auszubildende zum Fachinformatiker für Systemintegration. „Junge, motivierte Menschen für eine solide Ausbildung zu gewinnen, wird zunehmend schwieriger“, weiß Personalleiterin Britta Welnitz. „Über mangelnde Bewerberzahlen können wir uns glücklicherweise noch nicht beklagen. Trotzdem sind wir immer wieder froh, wenn wir unsere Ausbildungsstellen mit sympathischen und zuverlässigen Kräften besetzen können.“

Neben den Auszubildenden begannen noch drei Jahrespraktikanten – sowohl in der Verwaltung als auch im Pflegebereich – ihren Dienst, um nachhaltige Erfahrungen in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen zu sammeln.

Bildunterschrift:

Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders (links) begrüßt gemeinsam mit den Ausbildern Hans-Josef Jöris (Pflege), Norbert Fratz (EDV) und Werner Joerißen (Technik) sowie Personalleiterin Britta Welnitz die neuen Auszubildenden und Jahrespraktikanten.

Geschäftsleitung des Krankenhauses neu aufgestellt

Verwaltungsleiter Hans-Willi Jäger nach 36 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Nach 36 Jahren tritt der bisherige Verwaltungsleiter und Prokurist Hans-Willi Jäger zum Ende des Monats in den Ruhestand. Während seiner Zeit im Krankenhaus arbeitete er sich vom Personalsachbearbeiter bis in die Verwaltungsspitze vor. Nach einem von großem Engagement geprägten Arbeitsleben kann Hans-Willi Jäger sich jetzt verstärkt seiner Familie und seinen Hobbys widmen.

Der Verwaltungsrat des Städtischen Krankenhauses hat beschlossen, im Rahmen der Nachfolge Vanessa Busch zur Prokuristin und Tobias Kolen zum Prokuristen zu bestellen. Dabei leitet Frau Busch weiterhin den Verwaltungsbereich Finanzen und Herr Kolen den Verwaltungsbereich Controlling/Organisation. Auch andere Funktionen werden innerhalb der Verwaltung neu besetzt: Die Personalleitung übernimmt Britta Welnitz. Martina Jansen wurde die Leitung des Verwaltungsbereichs Patienten übertragen. Für das Qualitäts- und Risikomanagement zeichnet ab sofort Verena Jansen verantwortlich.

Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Wir sind ein eingespieltes Team, das sich schon über einige Jahre bewährt hat. Ich weiß die anstehenden neuen Aufgaben und Verantwortlichkeiten bei jedem dieser Kolleginnen und Kollegen in den besten Händen. Das haben wir nicht zuletzt der akribischen Übergabe seitens unseres scheidenden Kollegen zu verdanken. Darüber hinaus haben wir das Glück, dass uns Hans-Willi Jäger mit seinem prall gefüllten Erfahrungsschatz in den nächsten Jahren noch tageweise als Berater zur Verfügung stehen wird.“

Im Bild von links nach rechts: Vanessa Busch, Tobias Kolen, Martina Jansen, Britta Welnitz, Hans-Willi Jäger, Verena Jansen, Heinz-Gerd Schröders

Link zum Artikel in den Heinsberger Nachrichten

PDF-Download: Artikel HS-WOCHE

Besiegelte Sicherheit: Qualitätssiegel für Hygiene und Infektionsschutz erhalten

Infektionsschutz und Patientensicherheit sind für unser Haus von großer Bedeutung – das kann das Städtische Krankenhaus Heinsberg jetzt blau auf weiß und gerahmt belegen: Ende Juni erhielt es das dritte Krankenhaussiegel der Stiftung euPrevent.

Die Stiftung euPrevent-EMR unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Fachleuten und Einrichtungen, die sich für den Erhalt, die Verbesserung bzw. die Wiederherstellung der Volksgesundheit innerhalb der Euregio Maas-Rhein einsetzen.

Um das Siegel zu erlangen, musste sich jedes der teilnehmenden Krankenhäuser aus der Region einer Prüfung durch Experten unterziehen. Zu den zehn untersuchten Elementen gehörten beispielsweise ganz praktische Aspekte wie die Einhaltung von Reinigungs- und Desinfektionsplänen auf den Stationen oder die Händehygiene für Personal, Patienten und Besucher, aber auch die Beteiligung an Netzwerken zum Erfahrungs- und Wissensaustausch, die regelmäßige Schulung und Fortbildung von Ärzten und Pflegepersonal und der kontrollierte Einsatz von Antibiotika. In allen Bereichen konnte das Krankenhaus Heinsberg Bestnoten erzielen und das sehr gute Ergebnis der letzten Prüfung vor drei Jahren noch einmal steigern. Davon zeigte sich Dr. Volker Schneiders, der als Leiter des Gesundheitsamtes Daun das Projekt seit Jahren erfolgreich begleitet, sichtlich beeindruckt.

Er ist einer der Experten – neben Vertretern der Gesundheitsämter der Euregio –, die die Einhaltung der Vorgaben und die Umsetzung in den Krankenhäusern prüfen und entscheiden, ob das Haus das begehrte Siegel erhält. Das Siegel geht in diesem Jahr in die dritte Stufe. Die Anforderungen des euPrevent-Krankenhaussiegels werden jeweils dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung angepasst, das Siegel ist jeweils drei Jahre gültig.

„Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen in der Euregio, das ist es, was wir wollen“, machte Dr. Karl-Heinz Feldhoff deutlich: Er ist Vorsitzender der Stiftung euPrevent EMR und Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg und lobte die Vertreterinnen und Vertreter der Krankenhäuser, die an der Verleihungszeremonie in Aachen teilnahmen: „Alle von ihnen haben diese Qualitätsziele erfüllt, das ist eine ganz tolle Leistung!“ Die Verleihung der Siegel an 20 Krankenhäuser aus dem Landkreis Vulkaneifel, der Städteregion Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg und den Niederlanden wurde eingerahmt von Fachvorträgen von Dr. Sasa Sopka (Leiter des EU-Projektes SafePat und Oberarzt an der Uniklinik der RWTH Aachen) und Prof. Dr. Wiltrud Kalka-Moll, Fachärztin für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Dott, wissenschaftlicher Beirat der Stiftung euPrevent EMR, überreichte Dr. Feldhoff die Urkunden, die künftig den Patientinnen und Patienten signalisieren: Wo das Siegel zuhause ist, haben Hygiene und Infektionsschutz erste Priorität!

„Die Mitarbeit im Netzwerk euPrevent ist für die Sicherheit unserer Patienten sehr wichtig. Sie schärft nicht nur das Bewusstsein für Hygiene auf Personal- und Patientenseite. Auch wichtige neue Erkenntnisse werden innerhalb des Netzwerkes schneller ausgetauscht. Das ist in diesem Bereich, dessen Bedingungen sich stetig verändern und drastische Auswirkungen haben können, immens wichtig“, erklärt Dr. Hans-Georg Troschke, Chefarzt Anästhesie und Hygienebeauftragter Arzt des Städtischen Krankenhauses.

Mehr Infos zur euregionalen Stiftung euPrevent gibt es unter www.euprevent.eu.

v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Dott (Direktor des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin am Uniklinikum Aachen und wissenschaftlicher Beirat der Stiftung euPrevent), Ulrike Lindholm (Hygienekrankenschwester), Marion Kudzelka (Hygienefachkraft), Hans-Willi Jäger (Qualitätsmanagementbeauftragter), Dr. Hans-Georg Troschke (Chefarzt Anästhesie und Hygienebeauftragter Arzt), Verena Jansen (Beauftragte Qualitäts- und Risikomanagement), Hans-Josef Jöris (Pflegedienstleiter), Guido Leinders (stellvertretender Pflegedienstleiter) , Dr. Karl-Heinz Feldhoff (Vorstandsvorsitzender Stiftung euPrevent EMR, Leiter Gesundheitsamt Kreis Heinsberg)

 

Zum Artikel der Heinsberger Zeitung

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