Cafeteria öffnet wieder ab 15.06. – Zugang nur über die Stiftsstraße

Ab Montag, den 15.06., hat die Cafeteria des Krankenhauses Heinsberg auch wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Montags bis freitags von 12.15 Uhr bis 16.00 Uhr und sonntags von 11.30 bis 17.00 Uhr kann dann unter Einhaltung diverser Hygienemaßnahmen und Einführung einiger Neuerungen die Cafeteria besucht werden. Wichtigste Änderung: Der Eingang zur Cafeteria führt nur über die Stiftsstraße – also von der rückwärtigen Gebäudeseite aus. Der Zutritt innerhalb des Gebäudes ist, solange die Corona-bedingten Maßnahmen nötig sind, nicht möglich. Eine umfassende Beschilderung führt die Besucher vom Eingang der Stiftsstraße vorbei an die Terrasse der Cafeteria hin zum neuen Eingang.

Beim Betreten des Gebäudes besteht Mundschutzpflicht bis zum Tisch – wie in allen Restaurants und Cafés. Am Einlass werden alle Gäste gebeten, sich mit ihren persönlichen Daten zu registrieren. Selbstverständlich werden diese Daten vertraulich und lediglich für die ggf. nötige Nachverfolgung von Infektionsketten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aufgenommen, maximal vier Wochen gesichert im Hause aufbewahrt und nur auf Anfrage an das zuständige Gesundheitsamt weiter gegeben.

Nach Auswahl der Getränke und Speisen sowie der Bezahlung weist die Servicekraft an der Kasse den Gästen einen Tisch zu. Erst am Tisch darf der Mundschutz abgenommen werden.

Das Verlassen der Cafeteria erfolgt schließlich über die Ausgänge an der Terrasse. Küchenchef Frank Seibert freut sich über die Wiedereröffnung und zeigt sich zuversichtlich, dass alle getroffenen Maßnahmen zum Erfolg führen. „Wir leiten die Besucherströme über ein klar geregeltes Einbahnstraßensystem und haben alle nötigen Vorkehrungen getroffen, um Risiken zu vermeiden. Ich bin sicher, dass unsere Gäste Verständnis für die neuen geltenden Regeln haben und diese gemeinsam mit uns umsetzen.“
Das Angebot der Cafeteria wird in nahezu gewohntem Umfang bereit stehen: drei Gerichte, gewohntes Snackangebot und nachmittags hausgemachter Kuchen.

Richtspruch

Richtfest: Neubau des Logistikgebäudes schreitet voran

Der Richtkranz wurde in die Höhe befördert, der Zimmerermeister hat seinen traditionellen Richtspruch aufgesagt und einige Gäste haben – natürlich in gebührendem Abstand zueinander – dieser kleinen Feierlichkeit beigewohnt und den Fortschritt am Bau des neuen viergeschossigen Logistikgebäudes in Augenschein genommen.

Rund 3 Mio. Euro wird der Neubau kosten, der ca. 1.500 m² zusätzliche Nutzfläche bereithält. Untergebracht werden in diesem Neubau, der über eine Brücke ins Haupthaus führt, alle Umkleiden für das Personal, sämtliche Logistik bezüglich Berufskleidung, Reinigung und Bettenaufbereitung sowie die Werkstätten der Haustechnik. Darüber hinaus wird ein Schulungszentrum eingerichtet und die EDV-Abteilung findet hier ihre neue Heimat.

Dass das Richtfest nun stattfinden konnte, sei vor allem der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken, betonte Bürgermeister Wolfgang Dieder in seiner Ansprache. Die Arbeiten am Bauprojekt wurden gleich zu Beginn ausgebremst, als bei Sondierungsbohrungen in der Baugrube Reste der alten Heinsberger Stadtmauer aus dem 13. bzw. 15. Jahrhundert gefunden wurden. Damit verzögerten sich die Bauarbeiten um ca. ein halbes Jahr. Doch ab dann – im August letzten Jahres – lief alles nach Plan: 3.200 Quadratmeter Schalung wurden erstellt, über 300 Kubikmeter Beton und über 100 Tonnen Stahl eingebaut. Die Rohbauarbeiten wurden exakt nach dem vorgegebenen Bauzeitenplan ausgeführt und als „völlig mängelfrei erstellt“ abgenommen. Die Verantwortlichen des Krankenhauses als Bauherr, die Bauunternehmung Solbach sowie das Planungsbüro Rackow lobte Dieder für die Kooperation ebenso wie die Mitarbeiter der Haustechnik des Krankenhauses, die die gesamte Vorrüstung zur technischen Anbindung des Neubaus an das Bestandsgebäude vorgenommen haben und ab jetzt sämtliche technischen Gewerke ausführen werden.

Der Bezug des Logistikgebäudes sei recht ambitioniert für den „Spätherbst“ anvisiert, verriet Dieder. „Für eine weiterhin hochwertige, wohnortnahe Versorgung der Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatstadt Heinsberg und des Umlandes ist unser Krankenhaus damit für die Zukunft bestens aufgestellt“, schloss Bürgermeister Dieder, bevor er das Wort an Zimmerermeister Bastian Rheimann der Firma Sieberichs übergab. Feierlich sprach er den Richtspruch und wünschte viel Glück mit den abschließenden Worten und dem Wurf seines Schnapsglases: „Und damit soll das Glas jetzt sterben: Bring Glück dem Bau mit deinen Scherben!“

Mayersche Buchhandlung spendet Beatmungsgerät für das Städtische Krankenhaus in Heinsberg

Beatmungsgeräte werden aktuell in ganz Deutschland dringend benötigt. Der nordrhein-westfälische Kreis Heinsberg zählt in der Corona-Krise zu den besonders betroffenen Regionen in Deutschland. Um die Versorgung von schwerstkranken Menschen zu unterstützen, spendet die Mayersche Buchhandlung dem Städtischen Krankenhaus Heinsberg nun ein zusätzliches Beatmungsgerät im Wert von 18.000 EURO, welches auch in Zukunft hilft.

Heinz-Gerd Schröders, Geschäftsführer der Städtisches Krankenhaus Heinsberg GmbH: „Die Anfrage der Mayerschen Buchhandlung kam zu einer Zeit, in der das Krankenhaus gefordert war, sehr schnell die Beatmungskapazität aufzustocken. Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Spende.“ „Das Beatmungsgerät wird uns nicht nur während der Corona-Pandemie eine wertvolle Hilfe bei der Behandlung intensivpflichtiger Patienten sein“, ergänzt Dr. Thomas Baltus, Chefarzt der Anästhesie.

Dirk Lengersdorf, Leiter der Mayerschen Buchhandlung in Heinsberg: „Die Mayersche Buchhandlung ist Teil der Heinsberger Stadtgesellschaft und wir fühlen uns den Menschen hier und in der Region verbunden. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir als Zeichen der Solidarität das Städtische Krankenhaus mit einem Beatmungsgerät unterstützen können  ─ und auf diese Weise schnell und vor allem unbürokratisch helfen.“

Die Mayersche Buchhandlung hat in der Region Aachen/Heinsberg verschiedene Initiativen gestartet, um die Menschen in der aktuellen Krise zu unterstützen. So wurden beispielsweise Bücher und Beschäftigungsmaterial an 40 Seniorenheime gespendet. Rund 3.000 Senioren, die besonders unter der Isolation leiden, freuen sich über neue Anregungen.

Die symbolische Übergabe des Beatmungsgeräts fand am 23. April zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Heinsberg, Wolfgang Dieder, dem Geschäftsführer des Städtischen Krankenhauses, Heinz-Gerd Schröders, und Dirk Lengersdorf von der Mayerschen vor der gerade wiedereröffneten Buchhandlung statt.

 

Foto v.l.n.r.: Heinz-Gerd Schröders, Dr. Thomas Baltus, Dirk Lengersdorf, Bürgermeister Wolfgang Dieder

Video zur Kreißsaalführung und Besichtigung der Geburtsstation

In Zeiten der Corona-Krise fallen die Kreißsaalführungen leider aus. Uns erreichen aber viele Anfragen. Besonders, ob der Vater oder eine Begleitperson noch mit in den Kreißsaal dürfen. Ja, das dürfen sie. Auch als Besucher sind der Vater bzw. eine Bezugsperson erlaubt.

Um Ihnen dennoch einen kleinen Einblick zu gewähren, haben wir spontan eine kleine Kreißsaalführung und Besichtigung der Geburtsstation für Sie gefilmt. Hier entlang bitte.

Wir bleiben für Euch da. Bleibt Ihr für uns Zuhause!

Damit meinen wir nicht nur unser Besuchsverbot, sondern auch die Vermeidung von sozialen Kontakten. Bleibt zu Hause und rettet Leben. Um weniger geht’s nicht!!

Denn wir möchten hier im Krankenhaus keine Verhältnisse wie in Italien, wo sich das Virus so schnell verbreitet hat, dass Ärzte entscheiden müssen, wer einen Beatmungsplatz bekommt und wer nicht. Unsere Intensivkapazitäten sind begrenzt. Noch reichen sie aus. Bitte helft uns, dass es so bleibt.

Einladung zur Trauerfeier und Beisetzung der „Sternenkinder“

Am Dienstag, den 31. März 2020 findet die konfessionsunabhängige Trauerfeier der „Sternenkinder“ des Städtischen Krankenhauses Heinsberg statt. Damit sprechen sowohl die Geschäftsleitung als auch der/die evangelische und katholische Seelsorger/in des Krankenhauses den Familien ihr aufrichtiges Mitgefühl aus.

Mit diesem Gedenken und der anschließenden Beisetzung sollen die zu früh- und totgeborenen Kinder die Würdigung empfangen, die ihnen von jeher zugedacht ist. Die Feier beginnt um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle des Heinsberger Friedhofs an der Geilenkirchener Straße 68.

Alle Eltern sind sehr herzlich dazu eingeladen. Aufgrund der aktuellen Situation dürfen nur Angehörige ersten Grades – also Mutter und Vater des Sternenkinds – an der Beisetzung teilnehmen. Eine sonst übliche anschließende Zusammenkunft in der Cafeteria des Krankenhauses entfällt ebenfalls.

Danke an die „stillen Helfer“

Der Landrat des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch, bedankt sich in seinem Video bei allen „stillen Helferinnen und Helfern“. Damit sind auch unsere Pflegerinnen und Pfleger sowie Ärztinnen und Ärzte gemeint. Herzlichen Dank für die netten Worte und die große Wertschätzung. Das tut gut!

 

 

DANKE

Wer sind die stillen Helden❤️? In der aktuellen Situation muss auch mal Danke gesagt werden, so Landrat Stephan Pusch.

Gepostet von Kreis Heinsberg am Freitag, 28. Februar 2020

Zutritt nur in Ausnahmefällen

+++ Achtung: keine Besucher mehr +++

Aufgrund der aktuell verschärften CORONAVIRUS-SITUATION sind Besuche bei Patienten nicht mehr möglich. Dies ist zwingend notwendig, um unsere Patienten und Mitarbeiter wirksam vor Ansteckung zu schützen.

Ausnahmen sind Besuche vom nächsten Angehörigen bei lebensbedrohlich/kritisch Kranken und die Bezugsperson einer (werdenden) Mutter eines Neugeborenen. Diese Besucher erhalten einen Besuchsausweis an der Zugangskontrollstelle im Krankenhaus.

Von Patienten dringend benötigte Gegenstände (z.B. Kleidung) können zur Weitergabe beim Personal an der Krankenhauspforte abgegeben werden.

 

Unsere Cafeteria bleibt bis einschließlich 22.03.2020 geschlossen.

Alle Gruppenkurse, die im Krankenhaus stattfinden (Babyschwimmen, Reha-Sport), fallen bis auf Weiteres aus – auch die Kreißsaalführung am 01.04.

Ebenso das für den 20.03. geplante Trauercafé entfällt.

 

Unser Appell an unsere Bundestagsabgeordneten: Dieses Gesetz muss geändert werden!

Neue Chefärzte in der Chirurgie

Dr. med. Thomas Büllesbach und Dr. med. Konstantinos Lioupis übernehmen Chefarztposition von Dr. med Nikolaos Mastragelopulos

Nach 27 Jahren in Heinsberg als Chefarzt der Abteilung Chirurgie verlässt Dr. Nikolaos Mastragelopulos das Heinsberger Krankenhaus, um in den wohlverdienten Ruhestand zu treten. Dies nahm die Geschäftsleitung nun zum Anlass, die Chirurgie neu aufzustellen. Neben dem Bereich Unfallchirurgie und Orthopädie, den Chefarzt Dr. Claus Cieslok seit 2013 unter seiner Führung hat, wird der ehemals von Dr. Mastragelopulos verantwortete chirurgische Abteilungsbereich in die Gefäßchirurgie sowie Allgemein- und Viszeralchirurgie aufgeteilt. Bereits am 01.10.2019 wurde Dr. Thomas Büllesbach zum Chefarzt der Gefäßchirurgie ernannt. Am 01.01.2020 folgte Dr. Konstantinos Lioupis dem Ruf des Heinsberger Krankenhauses und übernahm die Allgemein- und Viszeralchirurgie.

„Beide neuen Chefärzte sind im Heinsberger Krankenhaus bekannte Gesichter“, verrät Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders. So hat Dr. Thomas Büllesbach bereits 2002 nach einigen Jahren im Marienkrankenhaus Soest seine Tätigkeit am Heinsberger Krankenhaus aufgenommen. Hier war er zunächst Assistenz-, dann Ober-, dann leitender Oberarzt und nun Chefarzt der Gefäßchirurgie. Als Facharzt für Chirurgie sowie Gefäßchirurgie und endovaskulärer Chirurg leitet er gemeinsam mit Dr. Günter Mertens, Chefarzt der Inneren Medizin, und Dr. Otto-Wilhelm Kuhrt-Lassay, diabetologischer Oberarzt der Inneren Medizin, das fachabteilungsübergreifende Gefäße- und Diabetes-Zentrum. Darin werden sowohl Untersuchungen als auch Behandlungen von den Fachabteilungen Angiologie, Diabetologie und Gefäßchirurgie bei allen Gefäßpatienten in enger Zusammenarbeit abgestimmt. Darüber hinaus leitet Dr. Büllesbach mit Dr. Günter Mertens und in Kooperation mit dem MVZ Diaverum Erkelenz das Shunt-Zentrum – eines der ersten bundesdeutschen Regionalen Zentren für Dialysezugänge. Zu seinen klinischen Schwerpunkten zählt Dr. Büllesbach sowohl die gefäßchirurgische Therapie von Durchblutungsstörungen der hirnversorgenden Gefäße, Arme und Beine, das Legen von arteriovenösen Dialyse-Shunts, die Behandlung von Krampfadern und Thrombosen sowie des diabetischen Fußsyndroms.

Auch Dr. Konstantinos Lioupis ist in Heinsberg kein Unbekannter, denn zum einen ist er gebürtiger Heinsberger und zum anderen hat er von 2004 bis 2008 Teile seiner chirurgischen Ausbildung im Heinsberger Krankenhaus absolviert. Im Klinikum Ludwigshafen erwarb er in der Folge die Facharztbezeichnung Chirurgie und Viszeralchirurgie wie auch die Zusatzbezeichnung Spezielle Viszeralchirurgie, bevor er 2015 zum Oberarzt ernannt wurde. Zu seinen klinischen Schwerpunkten gehören gutartige und bösartige Erkrankungen der Bauchhöhle, die Hernienchirurgie sowie die Chirurgie der Schilddrüse und Nebenschilddrüse. Minimal-invasive Verfahren spielen hierbei eine zentrale Rolle. Professor Dr. Willis, sein ehemaliger Chef am Klinikum in Ludwigshafen, findet für Dr. Lioupis nur lobende Worte. „Mit Dr. Lioupis verliere ich viel zu schnell einen unserer talentiertesten Oberärzte. Aber ich gönne ihm von Herzen die sehr seltene Gelegenheit, eine Chefarztposition in Heimatnähe zu bekleiden.“

„Wir sind überzeugt, dass wir mit Herrn Dr. Büllesbach und Herrn Dr. Lipoupis kompetente Chefärzte gefunden haben, die mit Herrn Dr. Cieslok und den übrigen Fach- und Assistenzärzten der Abteilung Chirurgie ein sehr gutes Team bilden werden“, ist sich Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister Wolfgang Dieder sicher.

Jeden Heinsberger zwei Mal operiert

Abschied nehmen mussten die Kolleginnen und Kollegen zum Jahresende von ihrem langjährigen Chefarzt Dr. Nikolaos Mastragelopulos. Vor über 27 Jahren kam er aus dem Klinikum Karlsruhe an das Heinsberger Krankenhaus und belebte die Abteilung nachhaltig, indem er sie um zahlreiche Leistungsschwerpunkte bereicherte. So stieg die Zahl der Behandlungsfälle bereits im Folgejahr seiner Einstellung schon um satte 40 %. Verschiedenartigste minimalinvasive Eingriffe, große tumorchirurgische OPs, thorax- und gefäßchirurgische Operationen und eine breit gefächerte Endoprothetik gehören seither zum operativen Standardprogramm. Jahr für Jahr wurden und werden kontinuierlich mehr stationäre Patienten in der Abteilung Chirurgie behandelt. „Heute sind es deutlich mehr als 3.000 stationäre Patienten und die Zahl der ambulanten Operationen und Spezialbehandlungen hat sich selbstredend vervielfacht“, verrät Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders. Dr. Mastragelopulos beschreibt es ein wenig eindrucksvoller: „Während meiner chefärztlichen Leitung wurden in der Chirurgie insgesamt ca. 66.000 ambulante und stationäre Operationen durchgeführt – für die Größe des Hauses eine ganze Menge. Das heißt: Jeden Bewohner der Stadt Heinsberg haben wir ca. zwei Mal operiert – rein statistisch natürlich“, fügt Mastragelopulos augenzwinkernd hinzu.

In den ersten Jahren leistete Dr. Mastragelopulos am Heinsberger Krankenhaus echte Pionierarbeit. Woraufhin in den folgenden Jahrzehnten unter seiner sehr aktiven Mitwirkung nahezu alle Strukturen der chirurgischen Arbeit grundlegend geändert bzw. weiterentwickelt. So initiierte er schon in den 90er Jahren eine ständige Tumorkonferenz unter Beteiligung externer Spezialisten und etablierte später ein zertifiziertes Magen-Darm-Zentrum. Schon früh setzte er sich mit der Geschäftsleitung für die Anerkennung als akademisches Lehrkrankenhaus der Uni Aachen ein und warb persönlich dafür bei den Gremien in Aachen. „Unter seiner Mitverantwortung wird in unserer Heimatstadt schon über Jahrzehnte eine chirurgische Abteilung mit einem weit über die Grund- und Regelversorgung hinausgehenden operativen Spektrum betrieben“, berichtet Wolfgang Dieder stolz. „Das Ziel einer umfassenden wohnortnahen Versorgung unserer Bevölkerung mit chirurgischen Leistungen wurde unter der Führung von Dr. Mastrageopulos zusammen mit Herrn Dr. Harmel bzw. seinem Nachfolger Dr. Cieslok mehr als erfüllt“, ergänzt Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders. Dieses Niveau zu halten und um neue Akzente zu erweitern, versprachen seine Nachfolger Büllesbach und Lioupis bei ihrer feierlichen Einführung, die im Rahmen einer Ärztefortbildung begangen wurde.

Auf Dr. Mastragelopulos warten nun entspanntere Tage im Kreise seiner Familie. Bestimmt werden auch häufigere und längere Aufenthalte in seiner Heimat Griechenland dazugehören. „Ich hoffe, dass nach dem Lebensabschnitt der Arbeit sich neue, mir bisher vielleicht unbekannte Perspektiven auftun“, so Dr. Mastragelopulos. Einen Rat für seine Kollegen hat er natürlich noch: „Führt und bringt die moderne Chirurgie weiter, aber lasst dabei die Standardchirurgie nie außer Acht!“

Bildunterschrift:

v.l.n.r. Dr. Claus Cieslok, Professor Dr. Stefan Willis, Dr. Konstantinos Lioupis, Heinz-Gerd Schröders, Dr. Nikolaos Mastragelopulos, Dr. Thomas Büllesbach, Wolfgang Dieder bei der Einführung und Verabschiedung im Rahmen der Ärztefortbildung