Info-Veranstaltung zum Thema Bauchspeicheldrüse: Magen-Darm-Zentrum lädt ein

Unter dem Titel „Was macht die Bauchspeicheldrüse?“ informiert das Magen-Darm-Zentrum des Krankenhauses Heinsberg am Mittwoch, den 26.04.2023 von 15.00 bis 18.00 Uhr über Bedeutung und Erkrankungsformen des Zentralorgans. Neben Infoständen zu den Themen Ernährung, Endoskopie und OP sowie einer kostenlosen Ultraschallaktion sind ab 15:30 Uhr in der Cafeteria Fachvorträge zum Thema geplant: u.a. informieren die Chefärzte des Magen-Darm-Zentrums Dr. Konstantinos Lioupis und Dr. Carsten Triller über Erkrankungsformen und Behandlungsformen sowie Chefarzt Dr. Thomas Baltus über Narkoseverfahren und Schmerztherapie bei chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Ernährungsempfehlungen bei Verdauungsbeschwerden durch Bauspeicheldrüsenschwäche gibt Diplom-Oecotrophologin Michaela Gallinat, während Oberärztin Dr. Antje Wagner über durch Bauchspeicheldrüsenschwäche verursachten Diabetes berichtet. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten für individuelle Fragen zur Verfügung.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenlos. Für die kostenfreie Ultraschallaktion ist eine Anmeldung vor Ort während der Veranstaltung ab 15.00 Uhr erforderlich; keine telefonische Voranmeldung möglich.

Was macht die Bauchspeicheldrüse?
Die Bauchspeicheldrüse, auch Pankreas genannt, ist für die Bildung wichtiger Verdauungsenzyme zuständig und reguliert den Blutzuckerspiegel. Durch eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse können die Zellen der Bauchspeicheldrüse stark geschädigt oder zerstört werden. Dies kann u.a. zu einer unzureichenden Verdauung, zu Gelbsucht und zu Diabetes führen und ist mit Gewichtsverlust, Durchfall und starken Schmerzen verbunden.

Seit vielen Jahren widmen sich die Expertinnen und Experten des Magen-Darm-Zentrums am Krankenhaus Heinsberg der Diagnostik und Therapie von Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Viel Erfahrung ist notwendig, um gutartige von bösartigen Erkrankungen abzugrenzen und gemeinsam den besten Behandlungsweg zu entwickeln. Reicht eine medikamentöse oder auch endoskopische Behandlung? Können Schmerztherapie und Ernährungsregeln helfen? Oder kann nur eine Operation längerfristig Schmerzfreiheit gewähren? Ein enges Zusammenarbeiten der Fachdisziplinen Gastroenterologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Anästhesie und Schmerztherapie als auch Diabetologie sind für eine differenzierte und erfolgreiche Behandlung enorm wichtig. Zumal eine Bauchspeicheldrüsenentzündung bei schwerem Verlauf lebensbedrohlich werden kann. Darum wird eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung in der Regel, unabhängig davon ob sie leicht oder schwer ist, stationär in einem Krankenhaus behandelt.

Trauercafé am 21.04.2023

1.240 Polio-Schluckimpfungen ermöglicht

Mit dem Aufstellen der Polio-Spendensäule in unserem Foyer hat der Rotary Club seine Bemühungen rund ums Spendensammeln für die wichtige Polio-Schluckimpfung weiter ausgebaut. 155 Euro kamen am Ende mit jede Menge Kleingeldmünzen zusammen. Berechnet man, dass der Betrag am Ende vervierfacht wird – weil er von den Rotariern verdoppelt und der Melinda-Gates-Stiftung dann abermals verdoppelt wird – kommen am Ende 1.240 Polio-Schluckimpfungen, die nur 0,50 Cent pro Stück kosten, zusammen. So wird am Ende aus relativ wenig relativ viel.

Thomas Basten, Mitglied des Rotary Clubs Aachen-Nord und Jürgen Wirtz, Rotary Club Heinsberg, freuen sich über die Unterstützung für ihr Herzensprojekt, betonen aber auch, dass sich das Polio-Problem im letzten Jahr leider wieder verstärkt hat. Der Kampf gegen die Kinderlähmung ist noch nicht vorbei. 

 

Startschuss am 01.01.23 um 0.00 Uhr für das neue Hebammenteam

Nicht mehr lange, dann starten die „Heinsberger Hebammen“ ihre Arbeit im Kreißsaal des Krankenhauses Heinsberg. Mit Beginn des neuen Jahres wird an allen Tagen im Jahr rund um die Uhr eine Hebamme für die Schwangeren zur Verfügung stehen. Egal, an welchem Wochentag, egal, zu welcher Uhrzeit. „Wir sind schon ganz gespannt, welchem Baby wir als erstes auf die Welt helfen dürfen, wenn in der Neujahrsnacht unsere Kooperation beginnt“, freut sich Hebamme Fabienne Sanders, die direkt den ersten Dienst im Krankenhaus hat.

Zuletzt war der Kreißsaal des Krankenhauses aufgrund extremer Personalengpässe an den Wochenenden abgemeldet. Dies wird mit dem deutlich verstärkten Hebammenteam ab 01.01. nicht mehr nötig sein. Gleich elf Hebammen übernehmen die Dienste, und das 24/7. „Es wird zu jeder Uhrzeit immer mindestens eine Hebamme im Krankenhaus sein“, erklärt Mathias Dietzsch, Leitender Oberarzt der Geburtshilfe. Hinzu kommen zusätzliche Hebammen-Bereitschaftsdienste, um schnell reagieren zu können.

Das Hebammenteam setzt sich aus folgenden neuen und bereits bekannten Gesichtern zusammen: Monika Boylan, Alexandra Dohse, Yvonne Gerwert, Laura Hahn, Brigitte Hülden, Julia Jansen, Iman Omeirat, Laura Pepels, Fabienne Sanders, Katrin Schröders und Kerstin Winkel.

Bildunterschrift: Oberarzt Mathias Dietzsch und Hebamme Laura Pepels freuen sich schon auf die neuen Kolleginnen (Fotos im Hintergrund).

Trauercafé

Trauercafé am 17.02.

Das nächste Treffen des Trauercafés im Krankenhaus Heinsberg ist am Freitag, den 17.02.2023. Startzeit ist um 14.30 Uhr. Treffpunkt ist der Tagungsraum neben der Cafeteria. Bitte beachten Sie die an diesem Termin geltenden Zutrittsbeschränkungen zum Krankenhaus. Derzeit wird ein tagesaktueller Negativtest benötigt.

Diana Neumann und Birgit Süßenbach laden zum Trauercafé alle Menschen ein, die einen geliebten Menschen verloren haben und sich mit anderen Trauernden darüber austauschen möchten. Beim Trauercafé kann man in zwangloser Atmosphäre ins Gespräch kommen, erfahren, dass man mit seiner Trauer nicht allein ist, Trost und Kraft für den Alltag finden und von den schönen Momenten des Lebens erzählen.

Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Das Trauercafé im Krankenhaus Heinsberg findet jeden dritten Freitag im Monat statt.

Krankenhaus ehrt Jubilare und trifft Ehemalige

Nach dreijähriger Corona-Pause gab es nun endlich wieder ein Treffen der ehemaligen Kolleginnen und Kollegen sowie Jubilare. Kein Wunder also, dass der Einladung des Krankenhauses Heinsberg zu diesem gemütlichen Beisammensein gerne gefolgt wurde. Und so konnten Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders, Pflegedienstleiter Guido Leinders und Betriebsratsvorsitzende Lydia Neumann zahlreiche Kollegen und Ehemalige in der festlich geschmückten Cafeteria begrüßen und mit lobenden Worten sowie Präsenten erfreuen. Traditionell werden dabei alle bedacht, die im Laufe des Jahres ein Dienstjubiläum feiern konnten, ehemalige Kollegen, die einen runden Geburtstag hatten sowie die so genannten „Neurentner“ – normalerweise die, die im auslaufenden Jahr in den Ruhestand getreten sind. In diesem Jahr aufgrund der langen Zwangspause alle Neurentner der letzten drei Jahre.

Für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum wurden folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt: Heidi Cieslok, Michael Mallmes, Sabine Heinrich, Martina Jansen, Iris Schwartzmanns, Constanze Hildebrand, Marika Krontal, Michael Kastner, Lydia Buchhammer, Claudia Jörissen und Anita Cox. Mit Anni Nowak, Inge Göldner, Claudia Sonntag und Janet Lintzen standen vier Mitarbeiterinnen im Mittelpunkt, die gleich 40 Jahre im Krankenhaus Heinsberg tätig sind. Heinz-Gerd Schröders würdigte alle Jubilare mit einer individuellen Ansprache, in der die wichtigsten Stationen im Lebenslauf noch einmal wiedergegeben wurden – gespickt mit persönlichen Fakten und Erinnerungen. „Egal, in welchem Bereich Sie arbeiten. Eins ist sicher: Nirgendwo kann eine ruhige Kugel geschoben werden. Im Gegenteil, nahezu alle aus Ihren Reihen haben viele Jahre Schichtarbeit, Nachtarbeit, Bereitschaftsdienst und Sonn- und Feiertagsdienst auf dem sinnbildlichen Buckel. Dabei mussten Sie große Verantwortung tragen, immer war Ihre empathische und freundliche Betreuung und Begleitung gefragt“, bedankte sich Schröders für das stete Engagement bei allen Jubilaren und Ehemaligen.

Ein trauriger Moment des Treffens war das Gedenken an ehemalige Kollegen, die in den letzten drei Jahren verstorben sind. „Wir werden sie stets in guter Erinnerung behalten und ihnen ein ehrendes Andenken bewahren“, versprach Schröders.

Kreißsaal wochentags geöffnet

Bis Ende Dezember erfolgen in unserer Geburtshilfeabteilung einige Umstrukturierungen. Ab dem 01.01.2023 arbeiten wir mit einem neuen, verstärkten Hebammenteam zusammen. Bis dahin schließen wir unseren Kreißsaal nur an den Wochenenden (samstags von 06.00 Uhr bis montags um 06.00 Uhr). An den Wochentagen bleibt unser Kreißsaal geöffnet.

Geburtsplanungen von überwiesenen Patientinnen finden auch weiterhin statt, inkl. der Festlegung von geplanten Kaiserschnitten. Die Versorgung der Neugeborenen auf unserer Wochenstation läuft selbstverständlich an den Wochenenden weiter, selbst wenn der Kreißsaal geschlossen ist.

Ab dem 01.01.2023 wird unser Kreißsaal dann wieder wie gewohnt an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr besetzt sein.

Große Spende für Palliativstation und Kinderkrebshilfe

Schon seit einigen Jahren spendet die Werner Tellers Straßenbau GmbH in der Weihnachtszeit an den Förderverein der Palliativstation des Krankenhauses Heinsberg sowie an die Kinderkrebshilfe Ophoven e.V. In diesem Jahr flossen den beiden Vereinen je 7.500 Euro zu, die Vorsitzender Ludwig Florack und Schriftführer Heinz-Gerd Schröders seitens des Fördervereins der Palliativstation des ebenso gern entgegennahmen wie Wiljo Caron und Werner von Helden von der Kinderkrebshilfe. Bei der symbolischen Scheckübergabe hatten die Beteiligten sichtlich Grund zur Freude, denn das gespendete Geld kommt Maßnahmen zu Gute, die allen am Herzen liegen. Wiljo Caron berichtete für die Kinderkrebshilfe von einem der jüngeren Projekte, bei denen die Geschwister von krebskranken Kindern einmal in den Fokus gerückt werden. Viel zu oft litten Brüder und Schwestern darunter, dass das kranke Kind in einer Familie – verständlicherweise – den größten Teil der Aufmerksamkeit erhalte, erklärt Caron. Nicht nur das erkrankte Kind brauche Hilfe, sondern die ganze Familie.

Angehörigenhilfe ist auch eines der großen Anliegen der Mitglieder des Fördervereins der Palliativstation. Mit unterschiedlichen Angeboten, etwa Entspannungstherapien, erhalten auf der Palliativstation ebenfalls die Familienmitglieder und enge Vertraute wichtige Unterstützung in ihrer belastenden Lebenssituation. Darüber hinaus finanziert der Förderverein Anwendungen und Geräte, die über die normale Kassenleistung hinausgehen.

Werner Tellers und Ralf Küppers, Geschäftsführer der Straßenbau GmbH, sind sich sicher, dass ihre Spende in den besten Händen ist. „Wir sehen, wo das Geld hingeht und was damit gemacht wird. Das macht uns glücklich“, bekräftigt Tellers. „Und unsere Kunden verzichten dafür auch gern auf ihre obligatorischen Weihnachtsgeschenke“, bestätigt Küppers.

v.l.n.r.: Ludwig Florack, Heinz-Gerd Schröders, Werner Tellers, Ralf Küppers, Wiljo Caron, Werner von Helden