Standgebühren für den guten Zweck: Schützen übergeben 500 Euro an Palliativstation

Aus einer spontanen Idee ist eine beachtliche Spendenaktion geworden: Die St. Martini Schützenbruderschaft Lieck hat die Einnahmen aus den Standgebühren ihres Trödelmarktes an die Palliativstation des Krankenhauses Heinsberg gespendet. Bereits Mitte Juni konnte der Betrag in Höhe von 500 Euro offiziell übergeben werden.

An der Spendenübergabe nahmen Jochen Dautzenberg, Andreas Köller, Madleen Weber und Melanie Bronneberg als Vertreter der St. Martini Schützenbruderschaft Lieck teil. Begrüßt wurden sie von Schwester Melanie sowie dem Vorsitzenden Heinz-Gerd Schröders. Im Anschluss an die Übergabe erhielten die Gäste bei einer kleinen Führung Einblicke in die Arbeit der Palliativstation.

Die Idee für die Spende entstand während der Planungen des Trödelmarktes. „Wir haben uns gefragt, was wir mit den eingenommenen Standgebühren machen. Schnell war klar: Das wäre doch etwas für den guten Zweck“, berichtet Melanie Bronneberg. Die Standgebühr betrug fünf Euro pro laufendem Meter. Dank der guten Resonanz auf den Trödelmarkt kam schließlich eine Spendensumme von 500 Euro zusammen.

Während der Besichtigung der Station wurde den Mitgliedern der Schützenbruderschaft deutlich, wie wichtig die Unterstützung für die Einrichtung ist. „Hier kommt das Geld genau dort an, wo es dringend gebraucht wird“, sagte Melanie Bronneberg.

Die Verantwortlichen der Palliativstation bedankten sich herzlich für die Spende. Die St. Martini Schützenbruderschaft Lieck freut sich, mit dem erfolgreichen Trödelmarkt nicht nur zahlreiche Besucher angezogen, sondern gleichzeitig einen Beitrag für einen wichtigen sozialen Zweck geleistet zu haben.

Bildunterschrift v.l.n.r.: Madleen Weber, Jochen Dautzenberg, Heinz-Gerd Schröders, Melanie Bronneberg, Melanie Berg, Andreas Köller

Was wir weiterhin leisten: ein Überblick

ZNA Pflegestützpunkt

Hohe Standards in der Notfallversorgung bestätigt: Zentrale Notaufnahme besteht Qualitätsprüfung erfolgreich

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Städtischen Krankenhauses Heinsberg hat die Prüfung zur Einhaltung der Qualitätsanforderungen nach den Regelungen zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern erfolgreich bestanden. Der Medizinische Dienst bestätigte dabei die Erfüllung aller Anforderungen der Stufe 1 – Basisnotfallversorgung.

Die Prüfung ist Teil eines bundesweiten Qualitätssicherungsverfahrens. Jährlich werden Krankenhäuser im Rahmen eines Losverfahrens ausgewählt und hinsichtlich ihrer Notfallstrukturen, Abläufe und personellen Voraussetzungen überprüft.

„Das positive Ergebnis bestätigt die hohe Qualität unserer täglichen Arbeit und das große Engagement unseres gesamten Teams“, freut sich Chefarzt Aiko Liedmann, Leiter der Zentralen Notaufnahme. „Eine zuverlässige Notfallversorgung erfordert gut abgestimmte Prozesse, fachliche Kompetenz und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen.“

Im Rahmen der Prüfung wurden unter anderem die Organisation der Notaufnahme, die Qualifikation des medizinischen Personals, die Verfügbarkeit wichtiger Fachdisziplinen sowie die internen Kommunikations- und Versorgungswege inklusive der räumlichen Voraussetzungen für eine strukturierte Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten umfassend überprüft. Das Städtische Krankenhaus Heinsberg konnte dabei sämtliche Anforderungen erfolgreich nachweisen.

Ein weiterer wichtiger Baustein der Notfallversorgung am Städtischen Krankenhaus Heinsberg ist das etablierte Ein-Tresen-Modell. Hier arbeiten die Zentrale Notaufnahme und die Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung eng zusammen. Bereits bei der Anmeldung erfolgt eine strukturierte Ersteinschätzung, sodass Patientinnen und Patienten je nach Behandlungsbedarf direkt dem passenden Versorgungsbereich zugewiesen werden können. Die enge Verzahnung der ambulanten und stationären Notfallversorgung hat sich in der täglichen Praxis bewährt und trägt wesentlich zu effizienten Abläufen sowie einer bedarfsgerechten Patientensteuerung bei.

Die Zentrale Notaufnahme des Städtischen Krankenhauses Heinsberg ist rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche für die Versorgung akuter Notfälle geöffnet.

Bildunterschrift: Freuen sich über die gute Teamleistung: Chefarzt Aiko Liedmann, Oberarzt Dr. Max Jäger, Leitung und stv. pflegerische Leitung Angelique Wellschmidt und Nadine Friedrich.

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Krankenhausstandort Heinsberg: Weichenstellung für eine zukunftssichere und patientennahe Versorgung