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„Stillen fördern – gemeinsam!“ Ausstellung im Krankenhaus Heinsberg für (werdende) junge Familien

Die Weltstillwoche 2017 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Stillen fördern – gemeinsam!“. Auch das Städtische Krankenhaus Heinsberg beteiligt sich als Mitglied der Initiative „Babyfreundlich“ wie immer an der Aktionswoche. Im Mittelpunkt steht dabei eine Ausstellung rund um die Themen Schwangerschaft, Stillen und Säuglingspflege. Am Mittwoch, den 04.10.2017 präsentieren sich im Foyer des Krankenhauses diverse Aussteller zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr mit den unterschiedlichsten Themen. So informieren die im Krankenhaus Heinsberg tätigen Hebammen über die wichtige Wochenbettbetreuung und bieten Rundgänge durch die renovierten Kreißsäle und die Geburtsstation an. Die Mitarbeiterinnen der Geburtsstation beraten rund ums Stillen, Bonding, Abpumpen und Lagern von Muttermilch. Das richtige Tragen von Säuglingen in Tragehilfen ist eines der Themen, die von den Hebammen der Hebammenpraxis Vita Nova aus Heinsberg und Geilenkirchen präsentiert werden. Anna Busch, Pilates-Trainerin, zeigt, dass Fitness und Wellness auch im Alltag von Schwangeren einen Platz haben können und dürfen. Über Hilfsmittel beim Stillen, Arznei und Homöopathie in der Schwangerschaft und Stillzeit informieren Mitarbeiterinnen der Apotheke am Medizinzentrum und wie Osteopathie Schwangeren und Säuglingen helfen kann, Heilprakteikerin Anja Kohnen. Auch das beliebte „Bellypainting“ wird wieder angeboten. Die schwangeren Besucherinnen dürfen sich von „Alex‘ Wunderland“ ihren wunderschönen Babybauch bemalen lassen; je nach Andrang natürlich mehr oder weniger aufwendig.

Bonding: Förderung der Eltern-Kind-Beziehung von Anfang an

Wenn es darum geht, das Stillen zu fördern, sind Geburtskliniken wie die im Krankenhaus Heinsberg, die mit dem Qualitätssiegel „Babyfreundlich“ versehen sind, wichtige Partner für die Mutter und junge Familie. „Die Förderung der Eltern-Kind-Bindung und Unterstützung des Stillens wird bei uns ganz groß geschrieben. Stillförderung bedeutet für uns, die Eltern-Kind-Bindung zu unterstützen“, betont Chefarzt Dr. Uwe Käschel. „Das Entstehen dieser Bindung bezeichnen wir als ‚Bonding‘. Das Stillen ist die natürliche Folge eines gelungenen ‚Bondings‘“, erklärt Still- und Laktationsberaterin Marita Erkens-Kappertz. Der Hautkontakt beim Bonding und die Nähe zum Baby seien auch sehr wichtig für Mütter, die nicht stillen. Dass diese ebenso gut in der Heinsberger Klinik aufgehoben seien wie stillende Mütter sei natürlich selbstverständlich, so Käschel weiter.

Präsentation und Verlosung von Bonding-Tops®

Hilfreich für eine gelungene Still- und Bindungsförderung ist das so genannte „Bonding-Top®“, das Müttern eine entspannte Nähe zu ihrem Baby ermöglicht. Das Bonding-Top® ist ein elastisches Top aus weicher Baumwolle. Die Mutter streift das Top über, sodass es ihre Brust und ihren Oberbauch bedeckt. Das Kind wird in dieses Bonding-Top® (auch „Bonding-Tube“ genannt) hineingenommen. Der mäßige Druck, mit dem der elastische Stoff das Kind festhält, erinnert an die Enge im Mutterleib und wirkt beruhigend für das Baby. Wer sich einmal genauer anschauen möchte, wie das Bonding-Top® korrekt angewendet wird, hat dazu auf der Ausstellung am Mittwoch, den 04.10.2017 im Foyer des Krankenhauses ausreichend Gelegenheit. Darüber hinaus hat jeder die Chance, eines von zehn Bonding-Tops® zu gewinnen.

Immer mehr Babyfreundliche Kliniken in Deutschland

Babyfreundliche Kliniken haben die B.E.St.®-Kriterien nachweislich in ihrer Praxis verankert. B.E.St.® steht für „Bindung“, „Entwicklung“ und „Stillen“. Damit setzen sich Babyfreundliche Geburts- und Kinderkliniken ganz besonders für die Förderung des Stillens ein. In Deutschland haben sich 130 Krankenhäuser der Initiative angeschlossen, 102 davon sind als „Babyfreundlich“ anerkannt. 20 Prozent der Neugeborenen kommen in diesen Kliniken zur Welt. Studien belegen, dass „Babyfreundlichkeit“ die frühe Eltern-Kind-Bindung und das Stillen fördert. Babys, die in Babyfreundlichen Geburtskliniken zur Welt kommen, werden häufiger und länger gestillt.