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Neu ausgebaute gynäkologische Station: Besichtigung und Vorträge am 04. Juli

Plakat Eröffnung GynäkologieIm Juli eröffnet das Krankenhaus Heinsberg seine neuen Räumlichkeiten der Frauenheilkunde. Damit zieht die gynäkologische Abteilung vom 4. Obergeschoss ins 3. – direkt neben die Geburtsstation. Wer sich die neue Station mit ihren geschmackvoll und hell eingerichteten Zimmern einmal ansehen möchte, ist herzlich zur Eröffnung am Mittwoch, den 04. Juli 2018 zwischen 16.00 und 18.00 Uhr eingeladen. Neben der Besichtigung der neuen Station und der kürzlich renovierten Kreißsäle haben Schwangere die Möglichkeit, einen kostenlosen Ultraschall in Anspruch zu nehmen, sich ihren Bauch von einer „Bellypainterin“ bemalen zu lassen oder die Hebammen der Hebammenpraxis Vita Nova kennen zu lernen.

Vortrag „Knoten in der Brust – was nun?“

Dr. Uwe Käschel, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe informiert in einem Vortrag um 16.30 Uhr im Tagungsraum der Cafeteria über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei gut- und bösartigen Brusterkrankungen.

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich werden etwa 70.000 Neuerkrankungen gemeldet. Durch die neuesten Entwicklungen in der Medizin sind die Heilungschancen relativ hoch. Im Brustzentrum Heinsberg, das von Dr. Käschel geleitet wird, nutzen die beteiligten Spezialisten eine Vielzahl von verlässlichen diagnostischen Möglichkeiten und behandeln Brusterkrankungen aller Art. Als ausgewiesener Spezialist im Bereich der Senologie (Lehre von der Erkrankung der weiblichen Brust) hat Dr. Uwe Käschel bereits viele hundert brustchirurgische Operationen in verschiedensten Techniken und Schweregraden durchgeführt.

Tabuthema Blasenschwäche

Mit welchen Behandlungsmöglichkeiten Frauen mit Blasenschwäche geholfen werden kann, erläutert Oberarzt Mathias Dietzsch, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe um 17.00 Uhr in der Cafeteria. Obwohl jede zehnte Frau an einer Schwäche des Beckenbodens leidet, trauen sich viele Betroffene nicht, darüber zu sprechen. Dabei gibt es eine ganze Reihe an wirksamen Therapien, mit denen Beschwerden gelindert und Lebensqualität wieder hergestellt werden kann. Mathias Dietzsch, erfahrener Operateur im Bereich der so genannten Urogynäkologie, gibt in seinem Vortrag einen informativen Überblick.

Daran anschließend wird Jessica Saure, Physiotherapeutin mit Spezialisierung auf Beckenbodentraining, aufzeigen, wie man Harninkontinenz behandeln kann. Dabei erläutert sie sowohl herkömmliche Methoden als auch das Konzept des „Biofeedbacks“, mit dem die Beckenbodenmuskulatur für die Patientin überhaupt erst wahrnehmbar gemacht wird. Dadurch kann diese dann gezielter trainiert werden. Theoretisches untermauert Jessica Saure mit praktischen Übungen.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.